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Doch "böse" Eisen oder Alus ?
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Offline HeSu


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Anmeldungsdatum: 08.02.2004
Beiträge: 1725

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 12:12    Titel: Doch "böse" Eisen oder Alus ? Antworten mit Zitat

Grundsätzlich läuft mein Pony barhuf, im Sommer bekam er in den letzten drei Jahren 2 - 3 mal verschiedene Kunststoffbeschläge untergenagelt und letztes Jahr habe ich die Easyboot Gloves entdeckt, mit denen ich hier zuhause ritt und nur zweimal beschlagen lassen habe.

Er hat eine recht empfindliche Sohle und klettert recht schnell auf die Wegeränder, wenn die Wege zu steinig werden. Ich habe ihn schon, seit er zwei Jahre ist und das war seit dem ersten Spazierengehen so. Leider konnte ich keinen gravierenden "Lerneffekt" des Hufe beobachten, wie Martin ihn in seinem Artikel in der Endurance Insight beschreibt. Über den gefrorenen Paddock in diesem Winter schlich er auf Zehenspitzen, die anderen legen schon mal einen Spurt zum Futter hin. Nun ja, als wohlgenährter zweiter Chef kann er sich etwas Gelassenheit leisten Winken .
Er läuft vorne etwas zeheneng, entsprechend etwas schief und bastelt sich seine Zehenrichtung weiter nach außen. Hinten hat er eher spitze Hufe und kaum Trachten.

Die ersten Kunststoffbeschläge, die ich ausprobiert habe waren Duplos: da lief Nori als hätte er Blei am Huf und brauchte zwei Wochen sich daran zu gewöhnen, wobei die beim ersten Mal die viereihigen waren und er recht deutlich "geautscht" hat. Beim der zweite Beschlag mit den zweireihigen, hat er wenigstens nicht geautscht ... .
Der zweite Versuch im nächsten Jahr waren, nach noch einmal Duplos, die Haflex, er lief damit nicht ganz so plump, aber schwebte auch nicht plötzlich los. Das feste anziehen der Nägel hasst er, besonders vorne rechts. Für die Hinterhand sind die Haflex auch zu lang.
Letztes Jahr ist er ziemlich lange barhuf klar gekommen und habe ich ihm die Gloves angezogen, wenn ich länger unterwegs war und bin auch den Radde Trail ab der Kläranlage damit geritten. Mit den Gloves läuft er gut.
Da er jedoch die Hinterhufe recht ökonomisch einsetzt und die Zehenwand der Hufschuhe schon recht dünn geworden war, entschloß ich mich, ihn für einen Distanz- und Eifelwanderritt doch wieder beschlagen zu lassen. Auch diesmal mit Haflex und beim zweitenmal hinten mit alten Hippotech, die die Schmiedin noch im Auto hatte. Beidesmal lief er vorne rechts die ersten Tage auf hartem Boden sehr schlecht. Er setzte außen auf und klappte dann nach innen unter. ( Das kann aber auch andere Ursachen gahabt haben, angefangen bei meiner Schiefe ... )
Die Schmiedin meinte, sie hätte den Huf ganz normal bearbeitet und seine Schiefe im Huf auch nicht übermäßig korrigiert.

Neulich war sie wieder zum ausschneiden da und wir haben wieder mal über die Beschläge diskutiert. Ich bin für weitere "Turnschuh"-Versuche und sie meint, ich sollte es mal mit Eisen oder Alus, die hätten keinen Klirr-Effekt, ausprobieren, weil Nori ja scheinbar den Druck der Kunststoffe auf die Sohle nicht verträgt.

Teilweise gebe ich ihr recht, denn diesen Winter konnte ich so wenig reiten und die tote Sohle hatte sich durch die dauernde Feuchtigkeit aus dem Huf gelöst, das er einen satten Tragrandüberstand und hohe Trachten mit hohem allerdings etwas zerfleddertem Strahl hatte. Wenn ich dann ritt, lief er deutlich besser ( kann aber auch ganz einfach "endlich machen wir wieder was " gewesen sein ). Jetzt ist der Tragrandüberstand abgeritten und das Fledderhorn am Strahl abgeritten, da läuft er wieder "normal empfindlich".
Außerdem glaube ich ihr, daß bei einem Eisen / Alu der Nageldruck wahrscheinlich besser verteilt wird.

Aber Eisen / Alus berauben das Pferd des Tastsinnes und des natürlichen Dämpfungseffektes des Hufes, sind starr und der Strahl schwebt bei hartem Boden in der Luft ( dann verstärkter Hufmechanismus ) und trägt nur auf weichem Boden mit, Eisen haben den Klirr-Effekt usw., usw. ... .
Geschlossene Alus ?
Und mir tun ganz schnell Knie und Rücken weh, wenn ich Schuhe mit harten Sohlen trage ... Geschockt . Ich kann mich einfach nicht mit der Idee anfreunden meinem Pferd diese harten Dinger unternageln zu lassen ... .

Was meint ihr ? Sollte ich noch mal härtere Plastiks wie Easywalker oder so probieren oder auf meine Schmiedin hören ( die nicht unbedingt ein KuSto-Fan ist ).
Es geht wirklich nur darum, 2 - 3 mal im Jahr den Huf permannt zu schützen, da ich noch nicht weiß, wie weit ich mit den Hufschuhen komme ( und es ehrlich gesagt manchmal einfach lästig auch mit den Gloves ist, z.B. wenn sie so richtig schön nass und schlammig sind ).
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Offline Martin


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BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

1. Klirreffekte

Aluminiumbeschläge haben eine Schwingungsresonanz, die noch erheblich ungünstiger ist als die von Eisen. Sie stellen also diesbezüglich keine Alternative zu Eisen dar.

2. Sohlendruck

Ja, es gibt Pferd die reagieren äußerst sauer auf Sohlendruck durch Beschläge und da sich eigentlich alle Kunststoffbeschläge mit der Zeit, auch die metallstabilisierten Duplos, nach innen reindrücken, erzeugen Kunststoffbeschläge bei empfindlichen Pferden schnell mal Druck.

3. Alternativen

Eisen-/Alubeschlag mit Platte und Polster
Richtig gemacht, kann dass alle von Dir beschriebenen Probleme lösen:

primäre Druckeinwirkung auf den Wandbereich begrenzt.
Schutz der Sohle
Unterstützung des Strahls

Wie alle starren Beschläge können sie die üblichen nachteiligen Auswirkungen auf die Hufe haben. Aber es geht ja letztendlich nur um eine begrenzte zeitliche Phase

Sneakers

Sie bestehen aus einer Aluplatte, die komplett kunststoffvergossen ist. Richtig zubereitet, liegt auch bei diesem Beschlag die primäre Last auf der Wand, er schützt die Sohle und leistet extreme Dämpfung. Man kann ihn mit zusätzlichem Polster verwenden oder ohne. Allerdings ist er sehr teur und deutsche Schmiede empfinden ihn als Verrat an ihren Idealen.


Die neuen Klebenbeschläge von Renegade oder Easycare

Richtig zubereitet (vermutlich unterspritzen der Hufsohle mit Polster) müßte man damit ebenfalls alle Deine Zielsetzungen erreichen können, also Schutz der Sohle, hohe Dämpfung, nicht zu großes Gewicht usw. Sie dürften zudem nicht die Nachteile der starren Beschläge haben. Aber sie sind ebenfalls teuer und aufwendig in der Verarbeitung.

Martin
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Offline Paulinchen


Schnellschreiber
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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, und wenn du einfach mit den Glue-on bekleben lässt? Dann hast du die Sicherheit, dass er damit so gut läuft wie mit den Hufschuhen und brauchst keine Eisen.

edit: Martin war schneller Winken


Geändert am 10.03.2010, 12:42 von Paulinchen
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Offline Rennsemmel


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Rang: Kreativeinhornbesitzerin

Anmeldungsdatum: 07.06.2004
Beiträge: 4102

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:00    Titel: Antworten mit Zitat

Versuch es doch einfach mal 4-6 Wochen mit normalen Eisen, das ist am billigsten und wenn er damit gut läuft, kannst du beim nächsten Mal immer noch Dämpfung drunterbasteln.
Von ein paar Wochen mit blanken Eisen wird das Pony schon nix kriegen Cool
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Gruß von Doro,

bei der man vom Fußboden essen kann...
...ihr wisst schon...
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Offline Distanztraber


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Rang: LDR+BC-Gewinner

Anmeldungsdatum: 28.04.2006
Beiträge: 2008

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Schmied probiert grade bei einem anderen Pferd die BlueHoof Dinger. Noch ist er begeistert, er testetausgiebig. Ich kann dir gerne weiterhin davon berichten, wenn du magst...

Wenn die sich als haltbar erweisen sollten (das Test-Pferd scharrt wohl den halben Tag und bei dem hält der blaue KuSto wohl ganz gut) werde ich die auch "testen"...

Vorteil, du hast ein Eisen und alle damit verbundenen Vorteile gleichzeitig kommt ja quasi über das Eisen noch der KuSto mit der entsprechenden Stoßdämpfung. Der KuSto wird mit nem Akku in das Eisen geschraubt. Ich behaupte mal, nen abgelaufenen KuSto kann ich im Vetgate notfalls selber austauschen, Das Eisen bleibt ja dran.

Also 2-komponenten Beschlag.

Leider habe ich keine Distnaztauglichkeitstests bisher gefunden.


Martin, hast du was?
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"Lieber die rote Laterne als gar kein Licht!”Bob Hanning
Endurance is more than looking good, it's guts and courage.
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Offline mido


Super Poster
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Rang: traberfan

Anmeldungsdatum: 19.11.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

@ martin
wo gibts denn diese sneaker?
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Offline Jolly


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Rang: RB, Veranstalter, -160km, 5000idW seit 15 J.

Anmeldungsdatum: 07.02.2004
Beiträge: 2232

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde wohl einfach mal Eisen mit Luvex-Ringen probieren, damit lief meiner immer sehr gut.
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Offline HeSu


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Anmeldungsdatum: 08.02.2004
Beiträge: 1725

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Ooch man, der Tenor hier gefällt mir nicht ... Winken Winken .

Aber wahrscheinlich haben meine Schmiedin und Semmelchen recht ...

Zitat:
Von ein paar Wochen mit blanken Eisen wird das Pony schon nix kriegen


Hat schon mal jemand die U-Platten ( als Ring geschnitten ) von Marathons ausprobiert ? Da käme dann der Strahl auch zum tragen.
( Hmm, die Marathons selber gefallen mir jetzt auch besser ... Mit den Augen rollen Winken )

@ Martin: Danke, für die Auflistung der Möglichkeiten !

EDIT : In wie weit ist die Schwingungsresonanz bei Alu noch ungünstiger ?


@ Paulinchen: Kleben ? Habe ich noch nicht drüber nachgedacht und ich bin nicht sicher ob die Exberimentierfreude meiner Schmiedin soweit reicht ... . Außerdem teuer ? Mehrmals nutzbar ?

@ Distanztraber: Die Blue Hoof Dinger liegen preislich auch recht hoch, oder ?
Beim Austauschen darfst du aber den Moment nicht verpassen an dem die Schraubenköpfe noch intakt sind ... .

Wie ist denn das beim Anpassen, im Film auf der Homepage bearbeitet der Schmied die Unterteile, dann können doch eigentlich die Löcher für die Schrauben im Kunststoff nicht mehr zu denen im Unterleit passen oder confused.gif
_________________


Geändert am 10.03.2010, 13:48 von HeSu

Geändert am 10.03.2010, 13:43 von HeSu
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Offline Leasusanne


High Poster
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Rang: Langstreckenreiter

Anmeldungsdatum: 20.07.2006
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:43    Titel: Eisen Antworten mit Zitat

Hallo!

Alubeschläge haben keinerlei Haltbarkeit. Die schrubben sich runter wie nix. Ich denke nicht dass Dir das etwas hilft.

Und wie Martin schon schrieb können Kusto´s durch die Verbiegung Sohlendruck verursachen.

Ich bin Fan der bösen Eisen (weil es einfach bisher immer funktioniert hat):
die Stute einer Freundin (steht bei meinen in der Herde) hat auf beiden Vorderhufen extremst empfindliche Sohlen, sie kann nicht 5 Std ohne Beschlag auf der Wiese stehen.
Mit Eisen funktioniert das Bestens, wir machen eben Kaltbeschlag und brennen gar nicht auf. (Oder besser gesagt: Eisen warm machen, Zehenrichtung rein, dann abkühlen und ganz kalt aufnageln). Öllovs gingen auch bei der Stute, zumindest über Winter. Kusto´s waren No-Go, weil die Stute noch bröselige Hufwände hat. Mit Eisen kommt sie seit 13 Jahren problemlos klar. Wollten wir sie auf groben Schotterwegen reiten, würde das alleine nicht reichen, aber das tun wir ihr nicht an.

Zu schiefen Hufen: habe ich das richtig verstanden: er setzt den Huf einseitig auf und klappt dann um? Das Pferd MUSS plan fußen können. Und dafür ist der Schmied zuständig den Huf so herzurichten. Ohne Beschlag würde Dein Pony sich das ganz schnell selbst wieder so hinlaufen wie er es bräuchte.

Probiers doch einfach mal mit Eisen! Dein Pony wird Dir sagen wie es ihm gefällt! ZUmal Du ihn ja sowieso Großteil des Jahres ohne gehen lassen willst. Da kannst Du doch die negativen Dinge vernachlässigen.
Klebebeschläge finde ich sehr teuer, aber eine gute Alternative. Ab und an löst ein Huf sich unter dem Kleber mal auf. Das habe ich einmal erlebt und seitdem bin ich da etwas kritisch...

Viel ERfolg,
die Saison wirds zeigen,
Susanne
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Offline Martin


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BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

mido hat folgendes geschrieben:
@ martin
wo gibts denn diese sneaker?


http://www.equithotics.com


Hier, direkt in den USA. Verlegen

Martin
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Offline jawarumnur


Schnellschreiber
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Rang: Cora-Pony-Reiter

Anmeldungsdatum: 06.05.2008
Beiträge: 722

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin ja bekanntlich generell fürs barhuflaufen, aber vorrübergehender eisen beschlag, an einem gesunden huf, ist nun meiner meinung nach kein drama.
man darf nur keine eisen auf eh schon krüppelige hufe nageln und man muss dem huf regelmäßig phasen geben in denen er sich von den eisen erholen kann, am besten barhuf.

wenn du lieber barhuf/plastik willst, vlt nochmal einen anderen hufbearbeiter ausprobieren oder mal ein blutbild machen lassen. fühlige hufe enstehen, wenn sie nicht fühlig geschnitten wurden, meistens stoffwechselbedingt.
_________________
im gesunden bewegungsablauf eines pferdes existiert keine gleitphase!

Biete:
Kurzg. Everline, Hippopren 50cm
Fesselkopfg. Eskadron, h.grau, Gr. 00
Chaps, schwarz/grau, S
Kappzaum Classic Loesdau, Gr. Pony
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Offline francis


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Rang: LDR bis 120km geritten, MTR-Junkie

Anmeldungsdatum: 08.02.2004
Beiträge: 4356

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es dir nur um den Schutz des Hufes beim Distanzritt geht würde ich wohl (selber) kleben.
Ich mach das für größere Veranstaltungen bei Sorento mit den Renegade Glue Ons, die könnte ich abriebtechnisch problemlos wiederverwenden. Nur das Kleber runterkriegen ist eine Aufgabe für lange Fernsehabende Winken

Denke das geht mit den EB Glue Ons ähnlich. Nur lange (also mehr als 3 Wochen) drauflassen würde ich persönlich die Glue Ons im Normalfall nicht, das wäre mir zuviel Luftabbschluss.
Von Krankheitsbedingten Fällen tät ich mal absehen.

Liebe Grüße
francis
_________________
Zu Verkaufen: http://www.distanzforum.de/phpbb/viewtopic.php?t=28327

Weniger denken, mehr reiten Ausrufezeichen


Geändert am 10.03.2010, 13:50 von francis
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Offline Salanee


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Rang: nach 1.000km - *Warteschleife*

Anmeldungsdatum: 07.02.2004
Beiträge: 2612

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne,

das kann ich Dir nur empfehlen und auch gleich den passenden Schmied dazu Lachen
Martin hat folgendes geschrieben:
Eisen-/Alubeschlag mit Platte und Polster
Richtig gemacht, kann dass alle von Dir beschriebenen Probleme lösen:


Nadeem lief auch eine Zeit lang vorne wie auf rohen Eiern bzw. wie Prinzessin auf der Erbse. Bei dem kleinstem Steinchen oder die kleinste Unebenheit im Boden *autsch* hätten uns mal fast hingelegt deswegen...

trotz vieler Unkenrufe hab ich meinen Schmied machen lassen. 1 Jahr lang Eisen mit Platte & Polster. Zwischendurch mal die NBS Beschläge damit lief er noch besser. Jetzt läuft er seit einem Jahr ohne Platten & Polster und mit "normalen Eisen" und es hat sich viel getan: Kein Autschen mehr - kein stolpern - perfekt eigentlich Sehr glücklich

und auch ich bin wie Leasusanne so schön schreibt: Fan der bösen Eisen.
_________________
Gruß Salanee

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Offline HeSu


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Anmeldungsdatum: 08.02.2004
Beiträge: 1725

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

@ Leasusanne:

Zitat:
habe ich das richtig verstanden: er setzt den Huf einseitig auf und klappt dann um?

Das Phänomen hatte ich letztes Jahr vo. re. beim ersten Beschlag ca. 4 - 5 Tage, beim zweiten Beschlag nur 3 Tage. Ich denke mal irgendetwas muß ihn da innen beim Nageln gestört haben. Zu stramm angezogen oder so. An diesem Huf ist er sowieso empfindlicher.
Grundsätzlich setzt er beide Vorderhufe leicht über außen auf, auf dem vierten Bild in meiner Galerie sieht man es deutlich.

Dazu kommt, daß ich als Reiterin eine sehr starke Rechtshänderin und rechte Bügel-Belasterin bin. Auch das kann natürlich seine Händigkeit und sein rechtes Vorderbein beeinflussen. Da arbeite ich dran !

@ Francis:
An geklebt fände ich die Fit-kits wirklich sehr mächtig ... , ( Renegades kenne ich nicht ) . Ob man unten die Mitte auch herausschnibbeln könnte, wg. Luft ? Andererseits hat man dann wieder weniger Stabilität und mehr Sohlendruck auch durch den "Bekleb".

@ Martin:
Hattest du mein Edit mit der Frage nach den noch Schädlicheren Alu-Schwingungen gelesen ? Wie sehen ( wirken ) die ( sich ) aus ?
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Offline Distanztraber


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Anmeldungsdatum: 28.04.2006
Beiträge: 2008

BeitragVerfasst am: 10.03.2010, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

HeSu hat folgendes geschrieben:


@ Distanztraber: Die Blue Hoof Dinger liegen preislich auch recht hoch, oder ?
Beim Austauschen darfst du aber den Moment nicht verpassen an dem die Schraubenköpfe noch intakt sind ... .

Wie ist denn das beim Anpassen, im Film auf der Homepage bearbeitet der Schmied die Unterteile, dann können doch eigentlich die Löcher für die Schrauben im Kunststoff nicht mehr zu denen im Unterleit passen oder confused.gif
Soweit ich das verstanden habe, werden die angepasst, ja. aber ok, das Loch in den KuSto bohren, kann dein Schmied ja quasi auf vorrat. Also in 1-2 Paar vorbohren.

Tja, das mit dem teuer ist relativ. WENN man die Basis ne ganze Saison benutzen könnte und nur nach Bedarf den KuSto wechselt, der 5,- kostet, dann wären die im durchschnitt auf eine Saison gerechnet nicht teurer als Duplos, bei der Anschaffung natürlich schon. Soweit die Theorie...

Jedenfalls bin ich schonmal ganz stolz auf meinen Schmied, den ich erst vom konservativen Eisenbeschlag wegbringen musste, der nun viele Duplos "anbringt" und mittlerweile ganz von alleine weiterdenkt und auch von selbst auf die BlueHoofs kam. Wir werden sehen, wie haltbar die Dinger sind. Wenn es funzt, probiere ich sie auch und werde dann ausführlich berichten.
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Geändert am 10.03.2010, 14:19 von Distanztraber
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