Distanzreiten mit chronischer Bronchitis?

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Re: Distanzreiten mit chronischer Bronchitis?

Jan 2018 11 06:04

Beitragvon Fortissimo » Donnerstag 11. Januar 2018, 06:04

Kannst frischen bestellen bei Quast Meerrettich im Internet.
There is no better way to fly...

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Re: Distanzreiten mit chronischer Bronchitis?

Jan 2018 11 19:54

Beitragvon alnagal » Donnerstag 11. Januar 2018, 19:54

Ich beziehe getrockneten Meerrettich bei "Scheunenlädchen" , Späne (!) bloß kein Pulver, das ist ne riesen Sauerei.
Mit der Qualität und Wirkung bin ich hoch zu frieden.

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Re: Distanzreiten mit chronischer Bronchitis?

Feb 2018 19 09:38

Beitragvon Motte » Montag 19. Februar 2018, 09:38

Der Tenor geht dann doch wohl eher dahin, dass solange es dem Pferd gut tut, auch mit Copd oder Athrose etc. Bewegung auch auf Ritten nicht schadet, wenn man mit Bedacht reitet.
Mit dem Ritt auf einem Pferd borgen wir uns Freiheit.
Helen Thomson

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Mottenpony: über 3000 km i.d.W. :D

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Re: Distanzreiten mit chronischer Bronchitis?

Feb 2018 19 09:59

Beitragvon Sigrun » Montag 19. Februar 2018, 09:59

"wenn man mit Bedacht reitet" geht sowieso immer sehr viel mehr als man so denkt.
Und immer mehr, als wenn man nicht mit Bedacht reitet.

Drum schaffen mit Bedacht gerittene Pferde 1000 km im Jahr über Jahrzehnte auf Ritten, die per Ausschreibung das "mit Bedacht reiten" zum Ziel des Wettbewerbs machen. Wo gewinnt, wer am bedachtesten reitet. Auf solchen Ritten bekommt der Reiter in allen Pausen ab der Mindeststrecke die Gelegenheit, nach bestandener Tierarztkontrolle sein Reiten zu bedenken und ggf. aufzuhören, ohne dass ihm der bis dahin erreichte sportliche Erfolg aberkannt wird.

Denkt man das zu Ende, bräuchten wir ein Qualisystem, das auf allen kurzen und mittleren Ritten die Möglichkeit bietet, früher i.d.W. mit einem qualifizierten Tierarzturteil zu beenden und einer verpflichtenden NU am Folgetag, die über das Verbleiben in der Wertung entscheidet. Erst wenn da 3x alles A ist, dürfte man die nächste Kategorie angehen. Dann würde jeder Ritt auf dem Weg zur langen Strecke zum Ausbildungsritt und viele Pferde und Reiter weiter kommen als heute und das Risiko für die Pferde wäre erheblich begrenzt.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Sigrun für den Beitrag:
Charlie (Montag 19. Februar 2018, 12:24)
"Nicht das Reitsystem als solches ist ausschlaggebend, ob sich die Reiterei auf einem Wellenberg oder in einem Wellental befindet, sondern ausschließlich die Art, wie es vom Menschen gehandhabt wird. (Kurt Albrecht)

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Re: Distanzreiten mit chronischer Bronchitis?

Feb 2018 19 12:25

Beitragvon VA-Reiterin » Montag 19. Februar 2018, 12:25

Zum Meerrettich frisch gerieben (bessere Wirkung) kann ich folgendes sagen:
Zum besseren Vertragen in eingeweichte Heucobs frisch vorm Füttern einreiben, ist magenschonender. Mein VA, Ex-Galopper hatte Magengeschwüre, trotzdem sind die unter der Fütterung (8 Wochen lang tägl.) nicht wieder gekommen. Er hatte während dieser Zeit keine Magenprobleme, hat den Meerrettich wegen Borreliose bekommen. Zeitgleich hat es der Jungspund wegen akuter Bronchitis ebenfalls bekommen. Auch ohne Probleme.

Der Ex-Galopper hat auch Probleme mit leichtem Anhusten beim 1. Antraben, bei seiner Bronchoskopie und Atemmessung wurde auch eine allergische Komponente (Pollen) festgestellt, ab und zu schleimt er mal aus der Nase nach Belastung, geht jedoch bisher auch ohne Leistungseinbußen.
Auch er steht seit ich ihn habe bei mir zuhause im Offenstall (Wiewiese-Belag mit etwas Sägespäne zum abbinden) mit 24 h Heu, welches ich jedoch bisher nicht nass gemacht habe, und Paddocktrail und Weide. Ich füttere Kräuter im wöchentlichen Wechsel, auf die reagiert er nicht.


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