Sattelfragen...Western und VS!

Rund um Sattel, Trense usw.

Moderatoren: bettina, distanzcheck, sundance, Sepia, Moderator

Nizry
High Poster
High Poster
Beiträge: 281
Registriert seit: Samstag 7. Februar 2004, 12:36
Status:
Offline

Sattelfragen...Western und VS!

Jan 2018 10 20:17

Beitragvon Nizry » Mittwoch 10. Januar 2018, 20:17

Hallo!
Mein Sohn wünscht sich für seine Curlystute (fast 5) sehnlichst einen Westernsattel. Er ist knapp 12 und dünn und etwas über 1,50m groß. Er reitet sie 1-2 mal die Woche, keine wahnsinnig langen Aktionen, eher so 30-45 min. Mag sich natürlich noch etwas ausdehnen im Laufe der Zeit. Ich würde ihm den Wunsch gerne erfüllen, da meine Tochter das Pferd auch reitet und langfristig gesehen wahrscheinlich eher etwas intensiver als er, wird der VS-Sattel aber eher der "Hauptsattel" des Pferdes. Ich möchte also einen Westernsattel, der erschwinglich und möglichst auch etwas veränderbar ist. Kann man ein Barefoot-Modell anpeilen für unsere zwecke? Oder ist das Schrott? Was für Alternativen gibt es?
VS-Sattel hat sie momentan von Thorowgood, soll aber in mittlerer Zukunft durch einen etwas hochwertigeren ersetzt werden. Habt Ihr da Ideen? Ich bin ein Freund von verstellbaren varianten wie z.B. Deuber Maxima, leider gibt es da kein VS-Modell...
LG, Nanna
Seit 1989 dabei.Jetzt in Warteschleife mit Connemarapony, Tochter mit Lissy (Welsh A, 26km i.d.W.)

Benutzeravatar
Motte
HopTop
HopTop
Beiträge: 1559
Registriert seit: Samstag 7. Februar 2004, 13:31
Hat sich bedankt: 20 Mal
Danksagung erhalten: 9 Mal
Status:
Offline

Re: Sattelfragen...Western und VS!

Jan 2018 10 22:10

Beitragvon Motte » Mittwoch 10. Januar 2018, 22:10

Es gibt auch veränderbare deuber Westernsättel, die sind allerdings hust teuer.
Ansonsten Roc mit Horn?
Hab von Motti noch einen erschwinglichen Westernsattel da... Wird der Kleinen leider niemals passen seufz, falls du Interesse hast. Ist ein Circle A
Mit dem Ritt auf einem Pferd borgen wir uns Freiheit.
Helen Thomson

Bild


Mottenpony: über 3000 km i.d.W. :D

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3005
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal
Status:
Offline

Re: Sattelfragen...Western und VS!

Jan 2018 11 08:04

Beitragvon sundance » Donnerstag 11. Januar 2018, 08:04

es kann eigentlich jeder Sattel, auch ein Westernsattel, mit Holzbaum vom Fachmann verändert werden. Man kann u.U. Material aufbringen oder abschleifen. Schwieriger/unmöglich ist dies bei Kunststoffbäumen.

Minimale Ungleichheiten können bedenkenlos durch eine polsterbare Decke/Pad ausgeglichen werden, vorausgesetzt der Sattel passt grundsätzlich.

Auch ich trenne mich von meinem Westernsattel. Er hängt seit Jahren als Deko im Wohnzimmer, was eigentlich Quatsch ist. Stammt aus der berühmten Morgan's Saddlery und ist sehr hochwertig gearbeitet. Ich gebe ihn verhältnismäßig günstig ab. Darüber hinaus habe ich einen sehr gut erhaltenen VSS-Sattel aus Leder zu verkaufen, der tendenziell auch eher im unteren Preisniveau angesiedelt ist. Näheres bei Interesse gerne per PN.

VG
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
susiM
Insider
Insider
Beiträge: 347
Registriert seit: Donnerstag 8. Dezember 2005, 10:57
Hat sich bedankt: 26 Mal
Danksagung erhalten: 9 Mal
Status:
Offline

Re: Sattelfragen...Western und VS!

Jan 2018 11 08:36

Beitragvon susiM » Donnerstag 11. Januar 2018, 08:36

Ich weiß von einigen Bekannten, die den startrekk western von Deuber haben und damit auch lange Wanderritte machen. Die Reiter(innen) haben zum Teil bis gut über 80 Kilo. Null Probleme. Teils mit Klettkissen drunter. Teils mit doppelt gepolsterten Grandeur Decken für Baumlose.
die Fork gibt es in verschiedenen Weiten. Tolle Sättel und sehen absolut wie "richtige" Westernsättel aus. Auch gebraucht eher hochpreisig, dafür aber auch bei Verkauf mit entsprechend geringem Verlust.
lg susi

Benutzeravatar
greenorest
Schnellschreiber
Schnellschreiber
Beiträge: 878
Registriert seit: Dienstag 24. Februar 2004, 18:46
Danksagung erhalten: 9 Mal
Status:
Offline

Re: Sattelfragen...Western und VS!

Jan 2018 11 09:30

Beitragvon greenorest » Donnerstag 11. Januar 2018, 09:30

Hallo,

ein Westernsattel muss vom Baum her grundsätzlich zum Pferd passen. Die "passformbestimmenden" Merkmale des Pferdes (Länge, Rippenform, Schulter) ändern sich normalerweise kaum noch, wenn das Pferd einmal ausgewachsen ist (5 jährig ist ggf. noch etwas knapp). Feinheiten, wie unterschiedliche Bemuskelung kann man mit dem Pad idR ausgleichen.
Ich würde an deiner Stelle nach einem gebrauchten Westernsattel mit kleiner Sitzgröße schauen. Barefoot etc. reitet sich völlig anders als ein Westernsattel....

Gruß Tina
* http://www.pro-barhuf.de -Vollständig überarbeitete Auflage des Hufbuchs erschienen *


Zurück zu „Ausrüstung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste