Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Für alles was nicht direkt mit Distanzreiten zu tun hat

Moderatoren: distanzcheck, bettina, tofffeee, sundance, vollblöd, Moderator

Benutzeravatar
Sigrun
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2874
Registriert seit: Sonntag 8. Februar 2004, 09:19
Hat sich bedankt: 185 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal
Status:
Online

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 19 18:40

Beitragvon Sigrun » Mittwoch 19. Dezember 2018, 18:40

Dann müssen wir ja nur noch die anderen 1.798 anderen überzeugen *g*
"Nicht das Reitsystem als solches ist ausschlaggebend, ob sich die Reiterei auf einem Wellenberg oder in einem Wellental befindet, sondern ausschließlich die Art, wie es vom Menschen gehandhabt wird. (Kurt Albrecht)

DrSabine
Schnellschreiber
Schnellschreiber
Beiträge: 938
Registriert seit: Dienstag 10. Februar 2004, 18:51
Danksagung erhalten: 124 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 19 18:58

Beitragvon DrSabine » Mittwoch 19. Dezember 2018, 18:58

Ich finde uns maximal fair und die Mitgliederversammlung war ganz auf unserer Seite. Gestiegene Kosten und zunehmende Wünsche zahlen die Nichtmitglieder, Ansprüche an die Veranstaltungen zahlen alle Teilnehmer, und es dürfen immer noch und so viel sie mögen ALLE an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Im übrigen darf auch jeder veranstalten und ist dabei von unserer Versicherung gedeckt.Und bekommt den Langstreckenzuschuss, wenn der Ritt die Kriterien erfüllt, egal ob Mitglied oder nicht.

Nicht gezogene Alternativen wären eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge oder Vereinszwang ab Mittelstrecke gewesen, so finde ich die Lösung viel besser.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor DrSabine für den Beitrag (Insgesamt 3):
Sigrun (Mittwoch 19. Dezember 2018, 21:56) • Kathy71 (Mittwoch 19. Dezember 2018, 22:27) • Cira (Donnerstag 20. Dezember 2018, 21:36)

Benutzeravatar
Fortissimo
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2139
Registriert seit: Montag 9. Februar 2004, 14:26
Hat sich bedankt: 27 Mal
Danksagung erhalten: 34 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 19 20:18

Beitragvon Fortissimo » Mittwoch 19. Dezember 2018, 20:18

@wurzl: letztendlich sind mir die Euros für die passive Mitgliedschaft egal. Einmal Essen gehen inkl. Wein kostet auch nicht weniger. Ich war ausgetreten, weil ich mit der Einstellung des VDD in Punkto internationalem Sport nicht einverstanden war. Aber da scheint sich etwas zu bewegen. Da möchte ich dann, zumindest passiv teilnehmen.
There is no better way to fly...

Abas

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 20 11:21

Beitragvon Abas » Donnerstag 20. Dezember 2018, 11:21

Insgesamt sind die derzeitigen Erhöhungen moderat, aber
die eigentliche Kostenexplosion für den gesamten Reitsport steht uns noch bevor und wird sich voraussichtlich in 5-10 Jahren auswirken - die Frage der
Mobilität!
Die Diskussion um Stickoxide, CO2 etc. wird sich negativ auf die künftige Mobilität der Reiter auswirken.
Jeder der mit einem 2er Pferdeanhänger unterwegs ist, braucht ein Zugfahrzeug mit mindestens 100 kg Stützlast und zwischen 2,2t und 2,5t Anhängelast.
Diese Art von Zugfahrzeugen werden auf Dauer knapp, teuer oder vom Markt verschwinden.
Die Masse der Reiter wird einfach nicht das Geld haben, um die Finanzierung der Mobilität zu sichern. Das wird den gesamten Reitsport betreffen.
Der klassische Reitsport war nach 1945 bis Mitte der 70er Jahre stark regionalisiert, das heißt, man ist zum Turnier oder Reitjagd zum Nachbarreitverein geritten.

Benutzeravatar
Karo
Insider
Insider
Beiträge: 343
Registriert seit: Montag 21. August 2006, 10:44
Hat sich bedankt: 3 Mal
Danksagung erhalten: 1 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 20 11:39

Beitragvon Karo » Donnerstag 20. Dezember 2018, 11:39

In Zukunft reiten wir dann zu den Veranstaltungen...komplett CO2-neutral und nachwachsend. Es lebe der 1PS-Hafermotor! back to the roots.

Abas

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 20 12:40

Beitragvon Abas » Donnerstag 20. Dezember 2018, 12:40

Die km zum Hin-& Rückritt müssen aber auch gewertet werden! 8) :wink:

Benutzeravatar
Kathy71
HopTop
HopTop
Beiträge: 1391
Registriert seit: Mittwoch 1. April 2009, 21:16
Hat sich bedankt: 136 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 20 18:53

Beitragvon Kathy71 » Donnerstag 20. Dezember 2018, 18:53

In der "schönen neuen Welt" ist das, GPS und Smartphone sei Dank, ja alles kein Problem mehr. Der Start ist dann halt einfach da wo man wohnt. Und die "individuelle Ziellinie" wurde ja schon auf dem Klosterritt erfunden (muss man halt mal bei Gelegenheit ins Reglement aufnehmen).
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kathy71 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Cira (Donnerstag 20. Dezember 2018, 21:37) • andrea hassel (Freitag 21. Dezember 2018, 00:06)
LG, Kathy
_____________________________________
*mit Gigabyte A (aka Krümel) LDR-qualifiziert* :-D

Barfüßli
Newbee
Newbee
Beiträge: 14
Registriert seit: Sonntag 28. Januar 2018, 00:29
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Dez 2018 20 20:44

Beitragvon Barfüßli » Donnerstag 20. Dezember 2018, 20:44

Flixbus ???
Bahn ??? Da gibts wahrscheinlich schon ne Plakette für's rechtzeitige Erscheinen ....

araberbirgit
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 97
Registriert seit: Samstag 16. Mai 2015, 17:33
Danksagung erhalten: 8 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 01 12:42

Beitragvon araberbirgit » Dienstag 1. Januar 2019, 12:42

Zunächst einmal ein gesundes Neues Jahr Euch allen.

Ich finde es gut, wenn jemand zu der Beitragserhöhung Stellung bezieht und seine Sicht der Dinge mitteilt. Schade, wenn dann die "üblichen" wieder ins Mobbing abgleiten und sogar von einer Aufhetzung der Mitglieder ausgehen. Was geht nur in solchen Köpfen vor?! Ich erkenne bei den Distanzritten Quaitätsunterschiede und würde dahingehend von den Veranstaltern, die weniger Aufwand betreiben (und mir sind Pokale, Gewinne etc wurscht) - damit meine ich kaum Helfer - keine Markierung der Strecke (denn das ist ein erheblicher Aufwand) wünschen, daß sich dies auch im reduzierten km-Geld wiederfindet. - Warten wir es mal ab !!! Den anderen Veranstaltern gönne ich wirklich jeden Euro Startgeld, das sind die, die zig Helfer am Start haben, die Strecke abfahren und aufwendig markieren, die selber den Ritt betreuen und sofort Hilfestellung geben können, die überall Wasserbottiche stehen haben etc.

Die steigende (???) Zahl der Mitglieder wird zeigen, ob das Konzept aufgeht. Ohne ausreichend Starter wird es den einen oder anderen Distanzritt nicht mehr geben. Neben dem Aufwand für Training, Hufschmied, Pferdetransporter, Auto kommen die Fahrkosten, Paddockgeld, Rittgeld usw zusammen. Gerade jüngere Reiter werden sich das gut überlegen müssen, wenn sie nicht mit dem goldenen Löffel geboren wurden. An einem Wochenende ist man für einen Einführungsritt bei 100 km Anfahrtweg mit Paddock etc locker 100 Euro los für eine Bespaßung von 4 Stunden?! Bei mehr km ist die Bespaßung zwar länger, aber auch der finanzielle Beitrag dazu. -- Nicht zu vergessen ist, daß es den VfD gibt, der auch Rittangebote hat und Wanderreiten boomt gerade (kann jeder auf FB nachlesen). Da werden Ritte selber organisiert - man trifft sich untereinander und hat durch eigenen Orga das Abenteuer der Strecke und geringeren finanziellen Aufwand.

Bzgl der Einstellung des VDD zu internationalen Ritten ist die Initiative der Führung meist nur auf Druck der Mitglieder entstanden - erst nach der Stellungnahme der internationalen Tierärzte ! Wenn der zurückgetretene Präsident sogar erklärt, daß er nunmehr erkennen mußte, daß die internationale Entwicklung (und das ist nicht nur die UAE etc.) nicht mehr tiergerecht ist, dann ist mir das, was da vom VDD kommt viel zu wenig. Der VDD hat überhaupt kein Mitspracherecht bei FEI Ritten unterstützt diese aber durch Mitgliedsbeiträge (und die kommen nicht von den 1-2 Prozent der internationalen Reiter). Wie groß der Einfluß von internationalem Reiten hier beim VDD ist macht sich doch auch bemerkbar = Pferdeleihaufrufe im Internet für Starts bei uns von Mitgliedern sowie von anderen arabischen Reitern gegen Entgelt- da wird "vermummt" gestartet im Flair der internationalen Reiter - Henna auf die Pferdebeine geschmiert - Mützchen für die Pferde gekauft und das Tempo der Ritte erhöht sich auch auf gewissen Veranstaltungen und die Ritteilnahme auf den "bezahlten" Ritten des Sheiks wird auch angestrebt. Selbstverständlich ist der Kauf eines Pferdes mittlerweile bei einigen dieser Reiter auch von dem Puls und Tempo dieses Pferdes abhängig.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor araberbirgit für den Beitrag:
Barfüßli (Dienstag 1. Januar 2019, 16:43)

Abas

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 01 13:18

Beitragvon Abas » Dienstag 1. Januar 2019, 13:18

Leider hat araberbirgit in vielen Details zu Recht den Finger in die offene Wunde gelegt und kräftig zugedrückt:
Aber positiv denken, denn z. Zt. kann ich bei der Führung des VDD eigentlich nur positive Ansätze erkennen:
Fehler und Probleme wurden sehr spät sowie zögerlich beseitigt; Fakt ist auch, man ist aktiv und handelt und das ist eine positive Entwicklung! :bier
Frohes Neues Jahr und viel Glück für 2019 :D

Benutzeravatar
Jonnypony
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 108
Registriert seit: Mittwoch 21. März 2007, 22:41
Hat sich bedankt: 6 Mal
Danksagung erhalten: 4 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 01 15:41

Beitragvon Jonnypony » Dienstag 1. Januar 2019, 15:41

Moin
Es soll tatsächlich Reiter geben die Kartenritte sehr gerne reiten. Wer das nicht mag oder kann, sollte es nicht tun. Gibt doch genug markierte Ritte.
Grüße Claudia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jonnypony für den Beitrag (Insgesamt 2):
Beta (Mittwoch 2. Januar 2019, 12:35) • GemmaWay (Sonntag 6. Januar 2019, 17:45)

araberbirgit
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 97
Registriert seit: Samstag 16. Mai 2015, 17:33
Danksagung erhalten: 8 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 01 21:20

Beitragvon araberbirgit » Dienstag 1. Januar 2019, 21:20

@jonnyponny - es geht nicht um Kartenritte sondern um den Aufwand, den ein markierter Ritt erfordert. Siehst Du -und schon wieder ist man in einer Schublade gelandet. Ich bin sooo einige Kartenritte mitgegangen und habe jedes Mal geflucht, da mich leider auch die Technik so manches Mal verlassen hat. Vorteil für den Reiter, der auf dieser Strecke das x-te Mal unterwegs ist und/oder der, der sich den "Kennern" anschließen darf, die auch schon mal anders reiten etc. Leider nutzen einige Starter solche Kartenritte schlicht und einfach um möglichst viel Strecke abzukürzen und ich frage mich , auf wie viel km man dann letztlich noch stolz sein darf. Als Veranstalter muß man bei einem markierten Ritt wirklich alle Teile der Strecke anfahren und das zeitnah - dort wo es kniffelig wird und Abbiegungen sind, da merkt man dann auch, ob die Strecke vom Geläuf her Veränderungen aufweist.

Benutzeravatar
Sigrun
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2874
Registriert seit: Sonntag 8. Februar 2004, 09:19
Hat sich bedankt: 185 Mal
Danksagung erhalten: 234 Mal
Status:
Online

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 01 22:02

Beitragvon Sigrun » Dienstag 1. Januar 2019, 22:02

araberbirgit hat geschrieben: Der VDD hat überhaupt kein Mitspracherecht bei FEI Ritten unterstützt diese aber durch Mitgliedsbeiträge (und die kommen nicht von den 1-2 Prozent der internationalen Reiter). Wie groß der Einfluß von internationalem Reiten hier beim VDD ist macht sich doch auch bemerkbar = Pferdeleihaufrufe im Internet für Starts bei uns von Mitgliedern sowie von anderen arabischen Reitern gegen Entgelt- da wird "vermummt" gestartet im Flair der internationalen Reiter - Henna auf die Pferdebeine geschmiert - Mützchen für die Pferde gekauft und das Tempo der Ritte erhöht sich auch auf gewissen Veranstaltungen und die Ritteilnahme auf den "bezahlten" Ritten des Sheiks wird auch angestrebt. Selbstverständlich ist der Kauf eines Pferdes mittlerweile bei einigen dieser Reiter auch von dem Puls und Tempo dieses Pferdes abhängig.


Birgit, bitte informiere Dich. Der VDD unterstützt CEI-Ritte deutscher Veranstalter mit einem Beitrag, der für die Meldung des Rittes bei der FEI erforderlich ist. Wenn es saubere internationale Angebote gibt in Deutschland muss z.B. niemand auf die gesponsorten Veranstaltungen reisen.

Bitte vermische nicht die Bezuschussung von deutschen CEIs durch den VDD mit dem anbiedernden Verhalten einzelner Personen an die "Scheichkultur", das hat nichts miteinander zu tun.

araberbirgit hat geschrieben: Leider nutzen einige Starter solche Kartenritte schlicht und einfach um möglichst viel Strecke abzukürzen und ich frage mich , auf wie viel km man dann letztlich noch stolz sein darf.


Birgit, bitte informiere Dich. Schon seit vielen Jahren müssen auch Kartenritte die KPs so setzen, dass ein substanzielles Verkürzen der Strecke durch die Wahl alternativer Routen nicht möglich ist.

araberbirgit hat geschrieben: Vorteil für den Reiter, der auf dieser Strecke das x-te Mal unterwegs ist (...)

Den Vorteil haben auch alle Reiter auf allen Ritten, die in ihnen bekanntem Gelände stattfinden. Wenn Du auf solchen RItten nicht so erfolgreich bist, dann liegt es daran, dass Du nicht mit Karte und GPS zurechtkommst, aber nicht an den Kartenritten oder daran, dass andere Freunde haben, mit denen sie zusammen die Strecke bewältigen.

araberbirgit hat geschrieben:Als Veranstalter muß man bei einem markierten Ritt wirklich alle Teile der Strecke anfahren und das zeitnah - dort wo es kniffelig wird und Abbiegungen sind, da merkt man dann auch, ob die Strecke vom Geläuf her Veränderungen aufweist.


Und trotzdem kann es sein, dass am Tag vor der Veranstaltung Sandhaufen auf der Startstrecke abgeladen werden oder ein Jäger die Strecke ummarkiert. Beim Kartenritt ist es den TN halt möglich und kann auch von ihnen verlangt werden, dass sie Alternativen zur empfohlenen Strecke finden. Die Anforderungen an den Reiter sind auf einem Kartenritt höher als auf einem markierten Ritt. Wenn Du Dich davon überfordert fühlst, solltest Du Kartenritte einfach meiden.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Sigrun für den Beitrag (Insgesamt 2):
knickreiterin (Mittwoch 2. Januar 2019, 10:27) • Beta (Mittwoch 2. Januar 2019, 12:35)
"Nicht das Reitsystem als solches ist ausschlaggebend, ob sich die Reiterei auf einem Wellenberg oder in einem Wellental befindet, sondern ausschließlich die Art, wie es vom Menschen gehandhabt wird. (Kurt Albrecht)

Abas

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 01 22:07

Beitragvon Abas » Dienstag 1. Januar 2019, 22:07

@ Araberbirgit: Falsch! Kartenritte werden abgeritten und/oder je nach Zeit, Boden- und Witterungsverhältnisse mit SUV, Motorrad oder Fahrrad abgefahren und erfordern daher genauso viel Aufwand wie markierte Ritte.
Lediglich die 10 Sekunden für die Markierung werden eingespart!
Jeder der Kartenritte nennt, weiß, was auf ihn zukommt:
Orientierung mit Karte/Kompass, sorgfältiger Vergleich Karte mit Gelände etc.
Wer sich nur auf GPS verlässt, hat eben Pech, wenn die Technik versagt. Das ist ebenso Pech wie bei einem Riss des Sattelgurts oder eines Zügels.
Da hilft nur folgendes: Neben dem Bedienen des GPS die
Handhabung mit Karte und Kompass üben.
Abkürzungen gibts auch bei markierten Ritten:
Leider war die Brille kaputt und man hat aufgrund von Fehlsichtigkeit die Markierung übersehen! So ein Pech! :mrgreen:

schwalbe
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 110
Registriert seit: Montag 2. September 2013, 21:34
Hat sich bedankt: 12 Mal
Danksagung erhalten: 9 Mal
Status:
Offline

Re: Gedanken ....wie viel ist mir das Distanzreiten wert?

Jan 2019 02 09:40

Beitragvon schwalbe » Mittwoch 2. Januar 2019, 09:40

Naja, zig-km zu markieren bedeutet schon einen gewissen zeitlichen Mehraufwand. Man muss schließlich an jeden Punkt anhalten und die Markierung setzten. Und man muss nach dem Ritt wieder abmarkieren.

In der Regel macht das der Veranstalter selbst? Lass ihn 2-5 Stunden länger brauchen, als er bei einem Kartenritt für die Strecke aufwenden würde (oder auch mehr? Mehr als 5-10 werden es aber nicht sein, oder? )

Ich sehe aber auch vor allem den Reiz am Kartenritt, auch wenn ich selbst noch keinen geritten bin.

Zu verlangen, dass der Veranstalter eine theoretische Ersparnis der Kosten für 2-10 Stunden an die Teilnehmer weitergibt, anstatt an die an die Helfer weiter zu geben, oder auch in die eigene Tasche zu stecken, bei einer Veranstaltung die oft gerade nur so kostendeckend ist, oder die Kosten übers Essen decken muss finde ich befremdlich.

Natürlich kann man hoffen, dass ein Veranstalter, der wirklich niedrige Kosten und zeitlichen Aufwand hat, auch weniger pro Ritt-km verlangt, er könnte das Geld aber auch an die Helfer weitergeben.