Millionen kleine braune Käfer im Mist

Für alles was nicht direkt mit Distanzreiten zu tun hat

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andrea hassel
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Sep 2019 30 17:35

Beitragvon andrea hassel » Montag 30. September 2019, 17:35

Ich würde dann meinen Bestand für die Erforschung der schwäbischen Population zur Verfügung stellen...
Angekommen ist angekommen ... :biggrin

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Sep 2019 30 17:45

Beitragvon Fortissimo » Montag 30. September 2019, 17:45

Mein Bestand hat die Regenmengen von gestern gut überstanden. Heute veranstalteten sie gemeinsames Schammpfützenbaden. Und anscheinend hatten sie vor ein paar Wochen Hormonpräparate geschluckt, denn sie scheinen sich noch mal vervielfacht zu haben. Würde ebenfalls welche zu Forschungszwecken abgeben.
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Sep 2019 30 17:49

Beitragvon Nirak » Montag 30. September 2019, 17:49

Ihr habt doch nicht mehr alle Tassen im Schrank - äääh, Käfer im Haufen.

Für diesen Quark liebe ich das Forum :-)

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Sep 2019 30 18:50

Beitragvon Rodeokugel » Montag 30. September 2019, 18:50

Mal ne Frage an alle Lämibesitzer/-züchter: Gibt's bei euren Populationen auch die Sorte Kostverächter? Habe nämlich festgestellt, dass die Viecher relativ konsequent einzelne Äppelhäufen verweigern... Nun liegt ja der Verdacht nahe, dass es sich jedesmal um die Äppel desselben Pferds handelt (dazu muss ich allerdings noch weitere Vorortstudien betreiben). Die verschmähten Haufen könnten zu einem kürzlich gegen Bandwürmer behandelten Pferd gehören. Sehr interessant, also doch Nümis?

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Sep 2019 30 18:56

Beitragvon Sigrun » Montag 30. September 2019, 18:56

Falls man Nümis von Lämis unterscheiden könnte, wäre es ggf. wirtschaftlicher, sie auszusieben und ggf. in 2 Varianten zu verkaufen: mit nützlichen Kompostanteilen und wertvollen Enzymen usw. oder in Reinform.

Ggf. könnte man die Reinform Nümis dann auch als Anzeiger für ... was auch immer --- vermarkten?
Das wäre sicher noch einträglicher als die Vermarktung als schnöde Turbokomposter.
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 01 15:03

Beitragvon sundance » Dienstag 1. Oktober 2019, 15:03

@Nirak: dass Distanzreiter nicht mehr alle Käfer im Haufen haben ist doch wahrlich kein Geheimnis :lol:

@andrea: ob sich schwäbische Lemmis von bayerischen unterscheiden :?:

@Rodeokugel: Du könntest den Hinterausgang Deiner Pferde farblich markieren, so dass die Äppel die jeweilige Farbe annehmen. Somit hast Du a) Zeit gespart und b) ein sicheres Ergebnis.

@Sigrun: Du hast Recht. Zählen wird aufwändig. Vll ist abwiegen effektiver? Natürlich nur nach vorangegangener Querschnittanalyse: x Gramm Äpfel der Farbe lila (folglich von Pferd A) enthalten durchschnittlich y Gramm Lämifrüheks und/oder Numifrüheks und y Gramm Äpfel der Farbe gelb (von Pferd B) enthalten durchschnittlich x Gramm Lämmis und Nummis. Wie gefällt Dir dieses Konzept?

@all: da ich immer ein Freund von Fortschritt, Forschung und Wissenschaft bin, würde ich meine Weide selbstverständlich auch vollkommen kostenlos zur Forschungszwecken zur Verfügung stellen. Man müsste diese nach getaner Arbeit halt lediglich "kurz" abäppeln. Oder "verkaufe" ich mich da unter Wert? Müsste die restliche Stallarbeit und Versorgung nicht auch inkludiert sein? Ich will ja kein Geld dafür haben........

Meine Lämmis haben mich gestern im übrigen mal wieder in den Wahnsinn getrieben....... diese kleingehackten Lämmi-zerhakcten-Mistfizzelchen bekommt KEIN MENSCH jemals mehr aus der Wiese raus. Ich schwöre es..... :evil:
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 01 17:59

Beitragvon genialini » Dienstag 1. Oktober 2019, 17:59

Ihr seid echt herrlich! :lol: :lol: :lol:
Der Westen der Republik kann zur weiteren Erforschung der Lä/Nümis nichts beitragen. Kein auffälliges Vorkommen selbiger Art.
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 01 18:58

Beitragvon Fortissimo » Dienstag 1. Oktober 2019, 18:58

Dafür sind es bei uns jetzt Millionen. Ich habe so etwas noch nie vorher gesehen. Wir hatten 2 x im Jahr viele davon in den Äpfeln, aber jetzt ist die Luft um den Stall herum fast braun-schwarz. Wenn ich laufe, knirscht es unter den Füßen. Vor der Stalltür hatte ich mit einem Mal fegen eine Siloschaufel voll mit Käfern. Auf meinem Pullover tummelt es sich. Die Pferde ergreifen permanent die Flucht, weil die Käfer ihnen in die Nüstern fliegen. Mein Mann war heute kurz mit am Stall und hat sich vor Entsetzen mit einem Sprung ins Auto "gerettet". Wenn das Auswirkungen der Klimaerwärmung sind, dann können wir uns auf etwas gefasst machen. Die Vögel fressen sie leider nicht :-(
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 01 21:02

Beitragvon Sigrun » Dienstag 1. Oktober 2019, 21:02

Bei uns sind jetzt wohl sehr viele im Monsum ertrunken auf unserem so superduper befestigten Sandauslauf.
Auf der Weide waren sie noch munter und rege, fliegen tun sie nur wenig. Ob es verschiedene Arten gibt?
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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 02 06:55

Beitragvon Nirak » Mittwoch 2. Oktober 2019, 06:55

@Fortissimo: das klingt ja schon fast apokalyptisch!!
Bei uns sind nur sehr moderatwenige Nü- oder Lämis am Stall.
(ich hatte mich nur letztens gewundert, dass der frische Haufen auf dem Reitplatz binnen knapp 1/2 Std. bereits fast komplett zerlegt war)

@Sigrun: evtl. passt ja auch die Sintflut zur Apokalypse?

Also auf in die Verschwörungstheorien :-)

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 02 09:18

Beitragvon Paxi » Mittwoch 2. Oktober 2019, 09:18

Dir zum Trost, Fortissimo: Wenn eine Community schnell wächst und übergroß wird, bricht sie oft zusammen, war im Fall Roms so und bei anderen Hochkulturen.

Wer sich ansonsten eher auf Schutz und Pflege der Nümis konzentriert: Medikamente mögen sie wohl gar nicht. Die Tage nach Wurmkuren sammele ich Mist getrennt ("Wartezeit" plus zwei Tage), dort siedelt keiner von ihnen. Nebenan ist vor- und nachher wilder Dreischichtbetrieb. Meine fliegen immer noch nicht.

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 03 00:13

Beitragvon Somla » Donnerstag 3. Oktober 2019, 00:13

Ich beobachte die Käfer auch und glaube, dass Nümis zu Lämis mutieren, wenn die Anzahl zu groß wird. Vielleicht ein Vorbote des Zerfalls aufgrund der Überbevölkerung? Was genau die Mutation auslöst und wie sie abläuft habe ich noch nicht herausfinden können.
Nach dem Regen waren sie gefühlt alle weg, ich habe sie aber unter den noch unangetasteten Haufen "ausgegraben" wodurch sie sich sichtlich gestört fühlten.

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 03 06:51

Beitragvon Chessy » Donnerstag 3. Oktober 2019, 06:51

Glaubt ihr, dass die Lämi-Menge kleiner wird oder erst gar nicht zur Großpopulation mutiert, wenn man öfter abäppelt?

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 03 08:31

Beitragvon Paxi » Donnerstag 3. Oktober 2019, 08:31

Nö. Ich tu´s (meist) täglich, aber die anderen drei Pferdehaltungen im Dorf überhaupt nicht. Kein Unterschied in der Nümi-Dichte. Ohnehin böte der Mishaufen ja auch reichlich Betätigungsraum. Ich denke, dass die Käfer einfach einen guten Sommer hatten (oder zwei - wg. der großen Trockenheit?).

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Re: Millionen kleine braune Käfer im Mist

Okt 2019 03 08:36

Beitragvon Sigrun » Donnerstag 3. Oktober 2019, 08:36

Keine Ahnung, aber bei uns bleibt kein Appel auf der Weide länger als 12 Stunden liegen, und im Paddock wird 3x täglich mind. abgesammelt. Trotzdem haben wir um diese Jahreszeit wandernde und wimmelnde Haufen en masse.

Ich glaub, auf dem Misthaufen kriegen sie nicht genug Luft.
Wo wohnen die denn den Rest des Jahres?
Ich hab den EIndruck, die kommen aus der Erde.
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