Zinkmangel

Hier geht es um Pferdekrankheiten allgemein

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Re: Zinkmangel

Aug 2018 24 08:16

Beitragvon Beta » Freitag 24. August 2018, 08:16

Fortissimo hat geschrieben:Bei mir war es Synlab. Wert 5,48. Bei Idexx wäre ich damit im Grünen Bereich, bei Laboklin völlig drunter. Seltsame Abweichung.


Bist du dir sicher, dass dir da kein Denkfehler unterlaufen ist?
Umrechner: http://unitslab.com/de/node/142

Idexx Grenze liegt bei ungefähr 6-16:
6 µmol/l sind 0.3923 mg/l
16 µmol/l sind 1.0461mg/l

Dein Pferd hat einen leicht zu niedrigen Wert, auch nach den neuen Werten.

Spannend ist, dass bei meinen über die letzten Jahre bei Blutbildern immer leichte Zinkmängel festgestellt wurden. Nach den neuen Werten hatte aber tatsächlich nur einmal einer wirklich einen leichten Mangel. Im Endeffekt werde ich die Fütterung so beibehalten. Ich füttere in der meisten Zeit des Jahres Icelandvit, das organisch und anorganisch gebundene Mineralstoffe enthält, etwas mehr Zink und ansonsten vernünftig ausgewogen ist. Zum Fellwechsel mache ich noch zusätzlich Zinkkuren. Da gibt es dann morgens Zink und abends aber ein anderes Mifu, das normal ausgewogen ist und nicht extra viel Zink enthält.
Die zeitliche Trennung von Mifu und Zinkkur ist wichtig, da Zink die gleichen "Transporteure" nutzt, wie einige andere Stoffe. Und es ist einem ja auch nichts geholfen, wenn man sich da andere Probleme Reinholt.
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Re: Zinkmangel

Aug 2018 24 08:45

Beitragvon Te_Aroha » Freitag 24. August 2018, 08:45

https://www.st-georg.de/wissen/zinkmang ... s-problem/
danach ist Zinksulfat am besten verwertbar fürs Pferd (also anders als beim Menschen, der tatsächlich organisch gebundenes Zink besser verwertet), allerdings schmeckt das Zeug sch... (mit Traubenzucker ca 1+3 haben meine es aber ganz gut gefressen)

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Re: Zinkmangel

Aug 2018 24 12:50

Beitragvon Fortissimo » Freitag 24. August 2018, 12:50

Oh, Zink und Mineralfutter getrennt füttern? Danke für den Hinweis!
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Re: Zinkmangel

Aug 2018 24 13:17

Beitragvon andrea hassel » Freitag 24. August 2018, 13:17

]
Te_Aroha hat geschrieben:https://www.st-georg.de/wissen/zinkmangel-beim-pferd-ein-haeufiges-problem/
danach ist Zinksulfat am besten verwertbar fürs Pferd (also anders als beim Menschen, der tatsächlich organisch gebundenes Zink besser verwertet), allerdings schmeckt das Zeug sch... (mit Traubenzucker ca 1+3 haben meine es aber ganz gut gefressen)


Liest Du das aus dem Artikel? Ich lese es genau andersrum... :confused

...."Fütterungsexpertin Dr. Petra Wolf ist da ganz pragmatisch: „Hauptsache, das Pferd frisst’s!“ Eine Regel gibt 
es allerdings schon: Am besten nimmt der Körper Sulfatverbindungen auf. Etwas weniger gut kann er Chloride und am schlechtesten Oxyde verwerten. Wobei die organischen Verbindungen den anorganischen Verbindungen aufgrund der hohen Bioverfügbarkeit vorzuziehen sind...."

Andrea
Angekommen ist angekommen ... :biggrin

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Re: Zinkmangel

Aug 2018 24 15:05

Beitragvon Beta » Freitag 24. August 2018, 15:05

Korrekt, organische Verbindungen kann das Pferd am besten aufnehmen, von den anorganischen die Sulfate am besten. Kehrt man es um, kann der Pferdekörper organische Verbindungen aber auch kaum abgeben. Dahingegen können anorganische Verbindungen leichter ausgeschieden bzw. durchgeschleust werden bei Überangebot. Es ist daher sehr wichtig, dass man bei der Fütterung organischer Verbindungen auf keinen Fall überdosiert! Daher finde ich es bei meinem Mifu äußerst gelungen, dass die Mineralien jeweils zur Hälfte organisch und zur anderen anorganisch, und hier z.B. in Form von zinksulfat gebunden sind.
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Re: Zinkmangel

Aug 2018 24 19:12

Beitragvon Ikarus » Freitag 24. August 2018, 19:12

Von meiner Huftante wurde mir 100% reines Zink-Glycinat-Chelat empfohlen von Huf-shop at
to remember http://www.allbreedpedigree.com/komet+ii 11.03.1992 bis 30.09.2015

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Re: Zinkmangel

Aug 2018 27 11:35

Beitragvon Te_Aroha » Montag 27. August 2018, 11:35

andrea hassel hat geschrieben:]
Te_Aroha hat geschrieben:https://www.st-georg.de/wissen/zinkmangel-beim-pferd-ein-haeufiges-problem/
danach ist Zinksulfat am besten verwertbar fürs Pferd (also anders als beim Menschen, der tatsächlich organisch gebundenes Zink besser verwertet), allerdings schmeckt das Zeug sch... (mit Traubenzucker ca 1+3 haben meine es aber ganz gut gefressen)


Liest Du das aus dem Artikel? Ich lese es genau andersrum... :confused

...."Fütterungsexpertin Dr. Petra Wolf ist da ganz pragmatisch: „Hauptsache, das Pferd frisst’s!“ Eine Regel gibt 
es allerdings schon: Am besten nimmt der Körper Sulfatverbindungen auf. Etwas weniger gut kann er Chloride und am schlechtesten Oxyde verwerten. Wobei die organischen Verbindungen den anorganischen Verbindungen aufgrund der hohen Bioverfügbarkeit vorzuziehen sind...."

Andrea


hallo Andrea
ich hatte mal relativ lange gesucht um etwas zur Bioverfügbarkeit von Zink beim Pferd zu finden. Gibt nicht wirklich viel dazu, an dieses Paper komm ich nicht ran

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21075965

das sagt im Abstract aber, daß es keinen Unterschied zwischen dem Sulfat und der organischen Verbindung gibt.
[...]Although Cu-Lys seemed to be better absorbed than CuSO(4) and absorption of Zn-Met and ZnSO(4) were not different, [...]
das in der St Georg zitierte ist eins der anderen Veröffentlichungen (die andere hatte ich nur als hard copy und find sie leider nicht wieder), die mal nicht von einem Futtermittelhersteller kommt (und da hab ich immer etwas Bedenken), daher bleib ich beim Sulfat, vorallem, weil auch die Gesamtmenge, die ich ins Pferd kriegen muss, deutlich geringer ist und der Preis viel günstiger.

Lieben Gruß
Eva

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Re: Zinkmangel

Okt 2018 17 11:02

Beitragvon salatblatt » Mittwoch 17. Oktober 2018, 11:02

Fortissimo hat geschrieben:Bei meinem Schimmel wurde Zinkmangel im Blutbild festgestellt. Ich habe mir jetzt ein Zinkpräparat von Vetkampagne bestellt (Zink 40.000 mg).

Kurmässig über 2 Monate füttern? Oder als Daueranwendung? Tierarzt meint, Kurmässig würde reichen. Wie sind Eure Erfahrungswerte?


Das hängt stark von eurer bisherigen Fütterung ab. Was genau fütterst du denn zur Zeit bzw. bis zum Auftritt des Zinkmangels? Pferde verwerten Mineralien und Spurenelemente oft unterschiedlich und benötigen daher manchmal individuelle Rationen. Was wurde gefüttert?

- Nur Heu/Stroh/Wiede und ggf. Hafer/Getreide dazu: unbedingt ein Mineralfutter ergänzen! Es muss dabei nicht die "HighClass" sein (IWest oder Free Training Systems), oft reicht ein "vernünftig" dosiertes wie z. B. das Marstall Force oder das Eggersmann Kräutermineral getreidefrei. Die MiFus von Lexa sind in der Regel auch gut mineralisiert, genauso wie das Agrobs Senio.
Viele andere MiFus sind in meinen Augen oft zu wenig mineralisiert (Selen, Zink, Kuper) und können daher eher in Verbindung mit Müsli gefüttert werden, aber nicht, wenn kein anderes mineralisiertes Futter gegeben wird.

- Fütterst du bereits ein mineralisiertes Zufutter? Dann ggf. auf ein höher dosiertes Präperat wechseln. Hier kann ein "vernünftiges" Mineral in voller (!) Dosierung zum normalen Müsli schon ausreichen, ansonsten würde ich ein hoch dosiertes Mineral nehmen. Das wären z. B. die Mineralien von Iwest oder Free Training Systems. Die sind aber schon sehr hoch dosiert und auch recht teuer, meiner Meinung nach reicht in den meisten Fällen auch ein "normales" MiFu.

Hier macht es Sinn mal den Taschenrechner zu schnappen und kurz durchzurechnen, wie viel von was dein Pferd so benötigt. Es gibt dazu Tabellen (in Büchern wie Meyer/Coenen oder im Bender), die dir weitere Hinweise liefern können. Wenn man googelt findet man auch eine ganze Menge.
Dann würde ich das Mineralfutter so wählen, dass der Bedarf an kritischen Stoffen wie Zink, Selen und Kuper und eventuell Vitamin E gedeckt ist mit der Tagesdosis des MiFus.
Insofern du nicht kiloweise mineralisiertes Müsli dazu fütterst, kommst du auch nicht in den Bereich der Überversorgung.

Mein Pferd hatte im Frühjahr Zink + Selen-Mangel und wurde mit 2 Präparaten in Kombi wieder "aufgefüllt". Wichtig: währen du Zink zufütterst solltest du keine anderen stark mineralisierten Zusatzfutter geben! Calcium oder auch Selen können Zink verdrängen, so dass das Zink-Präparat dann nutzlos wäre. Also für die Zeit das Mineralfutter kurz absetzen.

Ich musste die Mittel immer im Wechsel geben, also 5 Tage Zink und dann 5 Tage Selen usw. Danach bekam mein Pferd das Marstall Force und bekommt das auch weiterhin, das Blutbild 6 Monate später ergab einen idealen Mineralstatus.

Daher: erstmal die Reserven auffüllen mit dem Zink und dann mal nachschauen, wie hoch der Bedarf deines Pferdes ist und wieviel es über die üblichen Fütterung bisher bekommen hat.
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andrea hassel (Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:16)

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Re: Zinkmangel

Okt 2018 17 14:10

Beitragvon araberbirgit » Mittwoch 17. Oktober 2018, 14:10

Vorsicht bei Einzeldosis! Also ich habe einmal gelernt, daß bei solcher Einzelgabe das ganze feine Zusammenspiel der Spurenelemente bzw Mineralien gestört werden kann. Wie oben geschrieben, gibt es Faktoren wo gewisse Futterzusätze in der Gewichtung andere verdrängen - es ist wie eine Waagschale. Erst einmal solltest Du beeinträchtigende Faktoren - Medikamente oder Behandlungen, die gemacht wurden überdenken, ob die für eine Veränderung im System verantwortlich waren - die Leber ist ein großes Speicherorgan und hat auch Vorräte - Blutbilder sind immer Momentaufnahmen. Wenn Du z.B. Zink nun konzentriet fütterst verdrängst Du Kupfer. - Ich würde mal eine Kräuterkur machen und mir Mittel aussuchen, die natürlich etwas mehr Zink enthalten (Pflanzen und Inhaltsstoffe, z.B. Luzerne oder Weizenkleie) - der Körper sucht sich meist die Mittel, die er braucht ....einzelne Gaben würde ich nicht in Betracht ziehen, weil damit auch andere Mißverhältnisse entstehen können - die Futtermittelhersteller bieten natürlich alles an. Auch Impfungen und Wurmkuren sind immer so ein Eingriff in das organische System eines Pferdes und können Auslöser von Ungleichgewichten werden, weil das Immunsystem in dem Moment geschwächt ist (von Würmern selber natürlich auch...).

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Re: Zinkmangel

Okt 2018 17 20:24

Beitragvon Fortissimo » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:24

Kräuter füttern kann ich knicken. Egal, was ich versucht habe: Bitterkräuter, Kräuter für Leber, Lunge oder was es sonst noch gibt. Beide Pferde verweigern dann die Nahrungsaufnahme :twisted:

Nur hochdosiert im Mash verrührt, wird es überhaupt gefressen - während sie Meerrettich pur futtern...

Meine Pferde bekommen: Heu, ganzer Hafer, Mineralfutter (im Wechsel Derby, Marstall oder was der Futterhändler sonst so hat). Seitdem ich das Zink füttere, habe ich das Mineralfutter weggelassen. Sobald die Kur durch ist, gibt es Mineralfutter mit höherem Zinkanteil. Bei beiden Pferden hat die Zinkgabe positive Effekte gehabt, gerade bei der Haut.

Werde ich weiter im Auge behalten.
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Re: Zinkmangel

Okt 2018 17 20:25

Beitragvon Fortissimo » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:25

Ach ja, Luzernehäxel fressen sie auch nicht. Die Flusen werden fein säuberlich aussortiert.
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Re: Zinkmangel

Okt 2018 17 20:45

Beitragvon Sigrun » Mittwoch 17. Oktober 2018, 20:45

Ich hab mich mein Leben lang gegen plumpes Zinkzufüttern gewehrt, aus den Gründen, die Birgit nennt. Bis ich es letztes Jahr doch getan habe. Ich wusste nur, das Zink Eisen hemmt. Da unsere Pferde aber sehr viel mehr Eisen im Futter bekommen als sie brauchen, hab ich das in Kauf genommen.

Und was soll ich sagen: Ekzemer hat sich dieses Jahr nicht gescheuert und lief ohne Decke. Sicher, der Grasmangel wird es ihm leichter gemacht haben, aber trotzdem war ich ziemlich erstaunt. Symptome hatte er nur an ganz wenigen Tagen, vielleicht 3 oder 4x. Nicht mal eingesprüht hab ich ihn. Früher musste man spätestens 17:00 Uhr eindecken, sonst waren wieder ein paar Zentimeter Mähne ab. Ich habe das Pferd seit 15 Jahren, und es scheuerte sich 12 davon ... Jetzt hab ich eine mehrmonatige Pause gemacht und werde demnächst wieder damit anfangen, Zink dazu zu geben.
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Re: Zinkmangel

Okt 2018 18 08:40

Beitragvon Pinot Grigio » Donnerstag 18. Oktober 2018, 08:40

Ich habe auch einen Ekzemer, der dieses Jahr kaum seine Decke tragen mußte. Bei uns lag das aber eher an der andauernden Trockenheit, wodurch es anscheinend die entsprechenden Insekten kaum gab. Das sollte man vielleicht noch im Hinterkopf haben. Zink ist bestimmt gut, aber dieses Jahr war auch herausragend anders, als die vergangenen Jahre, so daß ich gespannt über Erfahrungsberichte mit Zink in normalen Jahren bin.

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Re: Zinkmangel

Okt 2018 18 08:56

Beitragvon Nirak » Donnerstag 18. Oktober 2018, 08:56

Das meiste wurde ja schon gesagt.
Was ich vor Kurzem gelernt habe:
Luzerne hemmt die Aufnahme von Zink (+ Selen?)!

Und ich weiß nicht, ob es schon erwähnt wurde (ich habs nicht nachgeprüft, wurde mir aber von verlässlichen Quellen gesagt):
man sollte Zink + Selen nicht zeitgleich füttern, da Zinkgabe die Selenaufnahme vermindert...

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Re: Zinkmangel

Okt 2018 18 09:10

Beitragvon Sigrun » Donnerstag 18. Oktober 2018, 09:10

Pinot Grigio hat geschrieben:Ich habe auch einen Ekzemer, der dieses Jahr kaum seine Decke tragen mußte. Bei uns lag das aber eher an der andauernden Trockenheit, wodurch es anscheinend die entsprechenden Insekten kaum gab. Das sollte man vielleicht noch im Hinterkopf haben. Zink ist bestimmt gut, aber dieses Jahr war auch herausragend anders, als die vergangenen Jahre, so daß ich gespannt über Erfahrungsberichte mit Zink in normalen Jahren bin.


Das kann sicher eine Rolle spielen. Es gab für unsere Pferde auch sehr viel weniger Gras bzw. ab Juli schon wieder nur noch Heu. Kann auch geholfen waren. Bin auch gespannt, wie es nächstes Jahr wird, wo es hoffentlich wieder normaleres Wetter gibt.
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