Aussagekraft EKG

Hier geht es um Pferdekrankheiten allgemein

Moderatoren: bettina, distanzcheck, tofffeee, sundance, Sepia, Moderator

Benutzeravatar
BBrownie
Newbee
Newbee
Beiträge: 19
Registriert seit: Mittwoch 14. November 2018, 08:48
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status:
Offline

Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 09:20

Beitragvon BBrownie » Mittwoch 14. November 2018, 09:20

...und gleich die erste Frage.

Ich habe mir gestern ein Pferd angeschaut, in das ich mich aus mir selbst nicht nachvollziehbaren Gründen verguckt habe.

Tatsächlich sollte es ein reines Freizeitpferd werden, Gelände, Wanderritt, etwas Bodenarbeit...

Es ist ein 11jähriger Traber, der jetzt im Sommer von der Bahn genommen wurde, weil er "nicht mehr so läuft".

Man ging vom Alter und von "Kopf müde" aus. Ich habe ihn einige Male besucht, ihn auch geritten, er ist sehr vorsichtig, aber ehrlich und fleißig, und beim Reiten fair und anständig (alleine, in der Gruppe habe ich auf einen Test verzichtet). Aus Vernunfsgründen habe ich eine kleine AKU machen lassen.

Heraus kamen zwei Dinge, eine leicht positive Beugeprobe hinten links (laut meiner TA erstmal nicht vordergründig relevant) und: Herzarrythmien, die "auch vorne ankommen" und ein konstant zu hoher Puls, der Ruhewert war um die 60 herum.

Wir haben ihn dann mangels Longiermöglichkeit auf der Koppel etwas herumgescheucht, der Wert ging schnell hoch, das Pferd dampfte nach 10 Minuten bereits.
Wir haben dann im 5-Minuten-Takt nachgemessen, er war nach 15 Minuten wieder "unten", allerdings eben wieder im 60er-Bereich inklusive Stolpern.

Nun liegt der Verdacht nahe, dass das Pferd auf der Bahn nicht einfach die Nase voll hatte, sondern schlicht nicht mehr leisten konnte. Ggf. habe ich auch noch das Beuge-Lahm-Bein im Hinterkopf, das vielleicht doch Schmerzen verursacht. Dafür, dass er im August noch auf der Bahn war, hat er jedenfalls kaum Kondition, allerdings steht er auch seit 2 Monaten im OS, ohne Kraftfutter.

Für das Pferd wäre der Weg nun leider ziemlich klar. :|
Ich habe, weil ich das nicht verantworten möchte, nun noch mit einer TA telefoniert, die sich auf Herzerkrankungen spezialisiert hat.
Sie sagt, dass es vorkommen kann, dass sich Pferde beim TA so aufregen, dass auch der Ruhepuls so hoch ist und das Stolpern sei mit dem einfachen Stethoskop gar nicht immer einwandfrei rauszuhören.
Sie schlug mir ein EKG vor - lässt sich da ein Vorhofflimmern erkennen, soll ich die Finger vom Pferd lassen, beruhigt sich der Puls im Stall ohne Anwesenheit vom TA, besteht die Chance, dass er doch noch zum Verkauf steht.

Die Vernunft sagt klar nein, aber das Herz möchte zumindest wissen, wie zuverlässig Pulswerte sind, wie zuverlässig solche EKG-Untersuchungen (ohne Ultraschall, denn bezahlen muss das alles ich) sind...vielleicht habt ihr ein paar Erfahrungswerte für mich.

Angeblich wurde er auf der Bahn nie abgehört, man weiß also auch nicht, ob und wie lange das Problem schon bekannt war.

Danke,
Bianca

Benutzeravatar
Jolly
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2293
Registriert seit: Samstag 7. Februar 2004, 17:20
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 45 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 09:50

Beitragvon Jolly » Mittwoch 14. November 2018, 09:50

Mit einem guten Pulsmesser kann man die Pulswerte und die Herzratenvaribilität messen und auswerten, vielleicht ist das eine kostengünstige Option, die mal erstmal probieren könnte ... damit sieht man auf jeden Fall die Pulshöhe in gewohnter Umgebung ohne TA und die HRV ist auch recht aussagekräftig, allerdings braucht man dazu mehrere Werte, d.h. gemessen z.B. jeden Morgen zur gleichen Zeit.

Nirak
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2183
Registriert seit: Montag 12. Juli 2004, 09:38
Danksagung erhalten: 105 Mal
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 10:09

Beitragvon Nirak » Mittwoch 14. November 2018, 10:09

Ich kann nur für die Humanmedizin sprechen:
ein VHF erkennt man wunderbar im EKG.
Damit kann man eigentlich gut leben.
Eins der Hauptprobleme besteht darin, dass durch das Flimmern die Vorhöfe ggf. beim Herzschlag nicht ganz geleert werden.
Dadurch können Thromben/Blutgerinnsel entstehen.
Werden die dann beim nächsten Herzschlag ausgeworfen, besteht die Gefahr dass sie Blutgefäße verstopfen, was dann zu Lungenembolien oder Schlaganfällen führen kann (je nachdem welches Blutgefäß verstopft wird).
In der Regel kann man da gut mit Antikoagulanzien vorbeugen, es gibt auch ganz gut potente Herzrhythmusmedikamente.
Aber wie gesagt: ich weiß nicht, wie weit man das auf Pferde übertragen kann?

Ich persönlich würde da wohl die Finger von lassen.
(auch durch die Kombi mit der Beugeprobe und den Jahren auf der Bahn.)

Ich kenne mich zwar in der Traberszene nicht aus, aber dass er auf der Bahn nie abgehört wurde kann ich mir so überhaupt nicht vorstellen!
(die sind bei allem anderen auch so 1000%g, warum sollte ausgerechnet das Herz eines Leistungssportlers nicht beachtet werden?)

VG, Hadshi-Karin

veronika
Schnellschreiber
Schnellschreiber
Beiträge: 994
Registriert seit: Dienstag 12. Februar 2008, 11:48
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 10:42

Beitragvon veronika » Mittwoch 14. November 2018, 10:42

Hallo, bei meiner Freundin ist durch Zufall auf einen Ritt eine Unregelmäßigkeit aufgefallen. War einige Ritte vorher nicht da. Sie hat einen Herz Ultraschall machen lassen. Es ging nicht nur um weitere Starts, sondern auch um die Sicherheit des Reiters. Ihrer hatte wohl einen unerkannten Infekt, keine Leistungseinbrüche oder so. Raus kam, Starterlaubnis ja nach 6 Monaten noch mal schauen ob stabil.
Ansonsten nur von einem mündigen Reiter zu reiten.

Kauf das Pferd nie ohne richtige Untersuchung. Da geht es auch um deine Sicherheit. Je nach dem was ist, kann es bis zum Tod umfallen gehen. Ein Ruhepuls von 60 ist schon heftig, du hast da ja ein erfahrenes Pferd und blüter. Meine großen WB auch auf ersten Ritt hatten in der VU nie über 48/52, Blüter eher 8-12 niedriger.

Bei uns war kompletter Schall mit Belastungs EKG 2015 bei ca 500 Euro.

Benutzeravatar
polldi
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2115
Registriert seit: Montag 19. September 2011, 14:09
Hat sich bedankt: 28 Mal
Danksagung erhalten: 57 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 10:51

Beitragvon polldi » Mittwoch 14. November 2018, 10:51

...und laß' das Bein hinten röntgen...
Sagt die, die mehrere "solcher" Pferde aus Mitleid genommen, jung in Rente geschickt, aber dann im Alter noch mühsam und teuer mit Heucobs durchgefüttert hat.
Denn: Alt werden kann er ja trotzdem.
Irgendwie geht es auch um Deine Entscheidung, ob Du jetzt und die nächsten 15 Jahre reiten willst oder auch darauf verzichten kannst.
Unterschätze das nicht.
Mein "Nachwuchspferd" füttere ich nun auch im zweiten Jahr nach Klinik, Reha etc. nur durch.

Sehe das Dilemma "Nein" zu sagen durchaus. Fiele mir auch schwer, wenn der Weg des Pferdes dann absehbar ist.
Auf der anderen Seite werden täglich unfaßbar viele Tiere nur geschlachtet, um bei Aldi und Lidl billig im Regal zu liegen...

veronika
Schnellschreiber
Schnellschreiber
Beiträge: 994
Registriert seit: Dienstag 12. Februar 2008, 11:48
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 40 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 10:54

Beitragvon veronika » Mittwoch 14. November 2018, 10:54

Das stimmt mit dem Röntgen. Kostet in der Klinik kaum was extra, bzw Schall von Sehne und Fesselträger. Überleg was ein Pferd auf Dauer kostet... wobei für mich das eine ärgerlich, das andere gefährlich ist...

Hakon
Newbee
Newbee
Beiträge: 11
Registriert seit: Mittwoch 21. Februar 2018, 09:49
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 11:12

Beitragvon Hakon » Mittwoch 14. November 2018, 11:12

Liebe BBrownie,
Auch wenn Du Dein Herz verloren hast, schalte den Kopf nicht aus! Du hast bereits ein Pferd jung gehen lassen müssen - klar, das kann immer passieren! Ich rate Dir trotzdem ab vom Kauf eines Pferdes mit bekannten Problemen. Wie bereits gesagt wurde, ist es möglich, dass ein solches Tier uralt werden kann, sehr kostenintensiv ist und gleichzeitig fast nicht als Reitpferd nutzbar. Es gibt so viele tolle Pferde auf dem Markt. Nimm Dir Zeit, das wirklich passende zu finden. Mit jedem Monat, den Du wartest, sparst Du zudem Geld, das Du in ein gesundes, gut ausgebildetes Tier investieren kann. Glaub mir, es lohnt sich!

Meine Töchter mussten leider mehrfach miterleben, wie sehr gute ehemalige Sportpferde nach dem Rücktritt aus der Sportszene und Billigverkauf in einen Reitstall, mit vielerlei Leiden geplagt waren und schliesslich vom Reitstallbesitzer in den Himmel geschickt wurden - dort wird dann halt auch nicht lange gefackelt, wenn das Pferd keine Einnahmen mehr bringt...

Benutzeravatar
BBrownie
Newbee
Newbee
Beiträge: 19
Registriert seit: Mittwoch 14. November 2018, 08:48
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 11:12

Beitragvon BBrownie » Mittwoch 14. November 2018, 11:12

Ja, meine Rote war auch ein Mitleidskauf und den Traum vom Distanzreiten hab ich zwischen einer chronischen Hornhautentzündung, Cushing und Sehnenschaden begraben.

Die Vernunft spricht also klar dagegen und dass die Kuh auf meinem Teller mich ebenso mitleidig wie der Gaul angucken würde, seh ich auch so.

Trotzdem tu ich mir schwer, den letzten Weg auf Grund „abhören“ zu besiegeln. Daher die Idee mit dem EKG. Ein bisschen hab ich ja die Hoffnung dass es nur eine Entzündung oder sowas ist...

Benutzeravatar
polldi
ForenGuru
ForenGuru
Beiträge: 2115
Registriert seit: Montag 19. September 2011, 14:09
Hat sich bedankt: 28 Mal
Danksagung erhalten: 57 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 11:21

Beitragvon polldi » Mittwoch 14. November 2018, 11:21

...aber dann bleibt ein Hinterbein...

Habe in den letzten 22 Monaten über 15.000€ in Behandlungskosten versenkt. Und das, obwohl die 4 Wochen Klinik zu 100% von der OP-Versicherung übernommen wurden.

In 30 Jahren Pferdehaltung bin ich zusammengerechnet keine 4 Jahre geritten.

Wenn ich könnte, würde ich Dich jetzt festtackern, bis ein anderes Pferd gefunden ist ;-)

("Das" Bein bei meiner Stute war übrigens unauffällig in der AKU. Hätte ich sie nicht nach dem Aufstehen stocklahm gesehen, wäre mir noch länger nichts aufgefallen. Auch folgende gründliche Röntgendiagnostik wie Ultraschall haben gezeigt: Alles 1a!
Aber das MRT zeigte dann: Vollkatastrophe.
Ehrlich, bin da gerade derart "sensibilisiert" - überlege Dir das wirklich gut!)

Ein finales Ende fände ich für das Pferd übrigens auch besser (wenn Du ihn nicht nimmst), als wenn er zu weniger verantwortungsbewußten Menschen kommt, die ihn dann a) dennoch reiten oder b) weiterreichen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor polldi für den Beitrag:
BBrownie (Mittwoch 14. November 2018, 11:36)

Benutzeravatar
BBrownie
Newbee
Newbee
Beiträge: 19
Registriert seit: Mittwoch 14. November 2018, 08:48
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 2 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 11:36

Beitragvon BBrownie » Mittwoch 14. November 2018, 11:36

Darum bin ich wieder hier - kein "tüddeldü", sondern klare Ansagen. Ich habe euch vermisst. :D

...ja, im Prinzip sehe ich das alles ganz genauso. Wenn er wirklich "mehr" hat, ist es besser, er geht den letzten Weg, als in den nächsten 10 Jahren zum verheizten Wanderpokal zu werden.

Leider ist er ein Pferd, das sehr viel "berührt", weil er diese Art hat, die mein Pony auch hatte. Fass mich nicht an, bis ich nicht Dein Freund bin!
Aber da gibt es vermutlich auch genug gesunde Pferde, die auch charakterlich meinen Erwartungen entsprechen.

Im Moment hält mich ohnehin die Vernunft soweit zurück, ich würde tatsächlich gerne ein gesundes Pferd haben um zumindest irgendwann einen EFR zu gehen...aber ich habe auch einen 7jährigen Sohn, und wenn das Pferd zusammenklappt, während der drauf sitzt, kann ich nicht behaupten, ich hätte es nicht drauf ankommen lassen.

Vermutlich werde ich ihn absagen, ja. Aber das EKG würde ich ihm trotzdem noch zukommen lassen, dann bin ich zumindest beruhigter. Nach dem Tod meines letzten Pferdes hatte ich eigentlich vor, in einen Wohnwagen statt in ein Pferd zu investieren, vielleicht war der Ansatz gar nicht so verkehrt. :P
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor BBrownie für den Beitrag:
polldi (Mittwoch 14. November 2018, 11:47)

Benutzeravatar
prinzessin
Schnellschreiber
Schnellschreiber
Beiträge: 708
Registriert seit: Donnerstag 2. Januar 2014, 17:49
Hat sich bedankt: 19 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 13:14

Beitragvon prinzessin » Mittwoch 14. November 2018, 13:14

Ich würde wissentlich auch kein krankes Pferd kaufen. Abgesehen von den Finanzen kostet es auch einfach sehr viele Nerven und Zeit.
Wenn das vermeintlich gesunde Pferd später krank wird, Pech. Aber wissentlich krank kaufen würde ich nicht.
Die ersten 577km sind geschafft !

Benutzeravatar
Motte
HopTop
HopTop
Beiträge: 1650
Registriert seit: Samstag 7. Februar 2004, 13:31
Hat sich bedankt: 36 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 13:41

Beitragvon Motte » Mittwoch 14. November 2018, 13:41

Ganz klar nein... Und auch ohne EKG. Spare dir die Kosten und investiere sie in ein Pferd was vielleicht auch bei der AKU nicht so relevante Befunde zeigt.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Motte für den Beitrag (Insgesamt 2):
Sigrun (Mittwoch 14. November 2018, 13:43) • polldi (Mittwoch 14. November 2018, 13:43)
Mit dem Ritt auf einem Pferd borgen wir uns Freiheit.
Helen Thomson

Bild


Mottenpony: über 3000 km i.d.W. :D

Abas
Schnellschreiber
Schnellschreiber
Beiträge: 773
Registriert seit: Freitag 23. April 2004, 09:21
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 13:47

Beitragvon Abas » Mittwoch 14. November 2018, 13:47

Aufgrund der Kosten und Emotionen als Pferdebesitzer nur ein Pferd kaufen, das die AKU ohne Beanstandung besteht. 11 Jahre alt und Traber von der Rennbahn, weil nicht mehr ganz ok - Vorsicht!
Ein Pferd muss gesund sein, ansonsten treten Probleme auf. Mit Kopf & Herz nur dann kaufen, wenn AKU ok ist und ganz wichtig, wenn das Probereiten ein gutes Gefühl vermittelt! Viel Glück!

Benutzeravatar
jawarumnur
HopTop
HopTop
Beiträge: 1003
Registriert seit: Dienstag 6. Mai 2008, 14:22
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 3 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 14:06

Beitragvon jawarumnur » Mittwoch 14. November 2018, 14:06

Ich habe vor 11 Jahren ein altes, nur noch leicht belastbares Pony gekauft und habe es nie bereut. Natürlich konnte ich mit dem Pony keinen Blumentopf auf Distanzritten gewinnen. Aber man muss sich halt fragen, was man möchte. Für mich ist ein Pferd nicht austauschbar. Ich wäre nicht froh geworden, wenn ich ein anderes Pferd gekauft hätte. Nicht, weil ein anderes Pferd nicht auch ein toller Freund und Partner werden kann, sondern weil das Pferd, an das ich mein Herz verloren habe, nicht bei mir gewesen wäre. Heute ist es 30 und kann nur noch Heucobs essen und ich bereue es trotzdem kein bisschen.

Guck dir noch ein paar andere Pferde an und wenn du ab jetzt keins mehr findest, was dich überzeugt, dann weißt du, welches Pferd du kaufen solltest. ;)

Benutzeravatar
Shettymanager
Insider
Insider
Beiträge: 319
Registriert seit: Samstag 16. August 2014, 17:56
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal
Status:
Offline

Re: Aussagekraft EKG

Nov 2018 14 14:08

Beitragvon Shettymanager » Mittwoch 14. November 2018, 14:08

Brownie
ich kann dich gut verstehen....bin jedoch auch der Meinung wenn du reiten willst, kauf dir ein gesundes Pferd...hinterher kommt immer noch genug was es zu stemmen gilt.
Sollte ein nicht gemachtes EKG einen allerdings vom schlafen abhalten, so sollte man es machen, sonst ist die Grübelei vorprogrammiert.....so geht es mir jedenfalls.
....und manchmal ist die Regenbogenbrücke eine bessere Alternative als der Wanderpokal.....so hart es auch klingt.....
Amy: 80km EFF & 613km KDF & 64 km MDF :P
Ronja: 1821 km i.d.W :D ...mein DM-Fahrshetty :bier