prestige trekker langzeiterfahrungen..

Rund um Sattel, Trense usw.

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Nov 2017 17 07:34

Beitragvon hotteines » Freitag 17. November 2017, 07:34

Ja, Rentier geht, aber knapp. Sieht zwar groß aus, aber viel Fell, was seitlich raus guckt. Ich probiere jetzt einfach ein paar Wochen und notfalls muss ich das Projekt endgültig aufgeben. Beim zweiten Reiten habe ich mich auch schon deutlich weniger wackelig gefühlt, sondern eher das Freiheitsgefühl von Po und Beinen genossen :)

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Apr 2018 15 20:25

Beitragvon hotteines » Sonntag 15. April 2018, 20:25

Hallo,

ich dachte, ich gebe mal ein Update, sind ja jetzt seit November einige Monate vergangen und ich habe anfangs immer mal wieder zwischen Trekker und Marakesh gewechselt. Optisch widerspricht der Trekker definitiv all dem, was ich über die korrekte Lage von Sätteln weiß, also er liegt auf der Schulter und für meinen Geschmack optisch zu viel auf kleinem Pferd, wobei meins glücklicherweise die letzte Rippe sehr weit hinten hat. Aber Frau Pferd garstet sogut wie gar nicht mehr beim Satteln, das gab es in den über 10 Jahren, die ich sie kenne, niemals. Und trotz Winterfell schubbert nix im hinteren Bereich der Decke. Das gabs auch noch bei keinem Sattel vorher. Also ich habe dann zwei Monate nur Trekker benutzt. Dann mal wieder probehalber Marakesh, das Beißen beim Satteln war wieder da und verstrubbeltes Fell am Satteldeckenende.

Alles in Allem kann ich es nach wie vor nicht glauben und behalte den Marakesh weiterhin im Keller, aber ich bin wirklich glücklich, dass ich scheinbar ein Trekker-Modell gefunden habe, was für uns die Wollmilchsau ist. Aus der Erfahrung mit mehreren Trekker-Testen kann ich auch sagen, dass sie meiner Meinung nach alle einen Ticken unterschiedlich sind. Also ruhig mal durchprobieren. Ich habe sie bisher nie mit Verlust weiter verkauft.

Mittlerweile hab ich mir auch passende Medi-Cheval (mit Medi-Cheval Einlagen), Steigbügel und Fender erstanden. Sattel rutscht trotz lockerem Gurten null und Pferd läuft super damit.

Grüße, Solveig

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 02 18:35

Beitragvon diala » Mittwoch 2. Mai 2018, 18:35

Ich bin wieder mal auf Sattelsuche für mein Mimöschen... eine leichte Freiberger Stute, 15j, die jetzt langsam einen akzentuierteren Widerrist bekommt, aber dennoch relativ weit in der Kammer (und auch in der Lende) ist. Sie ist kurz und leicht überbaut, was uns sattelmässig ein Leben lang beschäftigt hat. Sättel die einigermassen gingen, waren ein kurzer Crates Westernsattel (vom Sattler als passend verkauft; aber im Viereck, in den Wendungen, ist sie damit nie flüssig gelaufen, und jetzt fängt er wohl an, zu "brücken"). Der zweite war ein Röösli-Dressursattel, vom Hersteller als passend verkauft, und der dritte ist ein Torsion. Mit letzterem läuft sie nach wie vor am lockersten. Sämtliche anderen getesteten Sättel im englischen Schnitt warfen mich nach vorne, sodass ich mich permanent mit den Oberschenkeln anklammern musste. Und alle Sättel, die sie nicht mag (auch den Röösli), quittiert sie mit kurzen Hüpfern beim Antraben, oder sobald ich anfangs einen etwas fleissigeren Schritt verlange. Ausser mit dem massiv unterpolsterten Torsion sind die ersten zehn Minuten Schritt sowieso ungeniessbar...

Nun habe ich nach Jahren wieder einmal den RR aufgelegt. Meiner Meinung nach passt er heute pferdseitig recht gut, aber auch hier kippe ich nach vorne. Gibt es Tricks, dies zu verhindern? Kann man den Sitz irgendwie verstellen, dass er vorne hoch oder hinten runter kommt (bevor ich das ganze Ding zerlege...), kann man dafür irgendwelche Schraubenlöcher versetzen, oder macht es Sinn, ihn vorne "hosenseitig" irgendwie hochzupolstern?

Ich bin dankbar für eure Ideen... Ziel wäre eine wanderritttaugliche Lösung, also Dauerbelastung. Mit dem Torsion geht das leider nur einzelne Tage, weil trotz allen Polstern die Wirbelsäule nicht frei ist.

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 20 15:57

Beitragvon diala » Sonntag 20. Mai 2018, 15:57

tja, ich bin nun 14 Tage mit dem RR unterwegs. Habe das Correction-Pad von Mat..s vorne leicht aufgepolstert, mittig geteilt und unter den Sattel geheftet. Ich sitze nun gut, nur - der Sattel rutscht nach vorne... aber da bin ich nun in der französischen Pampa, und kann nicht mehr wechseln. Ich löse das Problem ganz pragmatisch so, dass ich die Stute nur aufwärts reite; geradeaus oder wenn's etwas auf und ab geht, muss die andere arbeiten. Bin so bisher ohne jeden Druck, und anscheinend beidseitig bequem durchgekommen... 8)

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 30 12:00

Beitragvon Asrico » Mittwoch 30. Mai 2018, 12:00

Hi, gibt es verschiedene Modelle vom RR.
Ich hatte testweise einen auf meiner Stute der perfekt lag.
Der den ich jetzt kaufen wollte will einfach nicht liegen.
Haben die Sattel einen Kunststoffbaum? Oder einen Holzbaum der sich verziehen könnte?
Bin für Tipps dankbar.
LG Meike

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 30 14:26

Beitragvon sundance » Mittwoch 30. Mai 2018, 14:26

Nein. Prestige Trekker hat verschiedene Modelle: RR, M und Land. Den RR gibt es aber nur in einer Ausführung.

Der RR hat keinen Sattelbaum in dem Sinne; die Trachten sind über Lederschnüre an der Sitzbasis aufgehängt, was den Sattel ja auch so unglaublich bequem macht - für Mensch und Pferd.

Wenn er nicht liegen will und Du das Gefühl hast, er wäre verzogen, dann könnte es u.U. auch am (schiefen) Pferd liegen? Falls nicht, Lederschnüre überprüfen (lassen). Und Du bist sicher, dass Du damals einen RR hattest und jetzt wieder?

VG
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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 30 15:19

Beitragvon tofffeee » Mittwoch 30. Mai 2018, 15:19

Hallo,
sorry, aber da muss ich sundance widersprechen, der RR hat selbstverständlich einen Baum (was ich ganz genau weiss, da der bei meinem schon mal gebrochen war - Ich könnte da auch noch Beweisfotos liefern ;o)) Der Baum ist aus Kunstoff, und wenn vielleicht auch nicht ganz so wie Holz, ist er schon sehr starr. Prestige gibt übrigens lebenslange Garantie darauf, meiner wurde anstandslos getauscht. (seinen Knacks hatte er bei einer stolper und roll halb drüber Aktion bekommen *hüstel) Das mit der über Verschnürung aufgespannten Sitzfläche ist richtig.

Ich habe zwei RRs die von der Auflage quasi identisch sind, und verändern kann man an der Auflage direkt auch nicht wirklich viel, Rumspielen kann man mit der 3 Punkt Gurtung, die ich je nach Pferde schon unterschiedlich eingestellt hatte. Am Besten liegt der RR eigentlich auf Pferden mit nicht zu viel Widerrist, und ein bissel Schwung im Rücken.

LG Andrea
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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 30 15:24

Beitragvon Asrico » Mittwoch 30. Mai 2018, 15:24

Oh super! Danke!
Dann baue ich den nachher auseinander und kontrolliere den Baum :)

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 30 15:27

Beitragvon tofffeee » Mittwoch 30. Mai 2018, 15:27

Hallo noch mal,
hatte noch was nachgetragen, und, als mein Baum gebrochen war habe ich das auch erst nicht gesehen, sondern auch nur beim Reiten gedacht, dass irgendwie was komisch ist, er lag irgendiwe nicht mehr so wie vorher und war etwas schwammig.

LG
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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 30 17:56

Beitragvon hotteines » Mittwoch 30. Mai 2018, 17:56

Also meine probierten Trekker sind alle einen Ticken anders gewesen und jetzt hab ich einen voll gut passenden gefunden.

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Mai 2018 31 08:40

Beitragvon sundance » Donnerstag 31. Mai 2018, 08:40

@tofffeee: jetzt bin ich echt baff. Wo ist denn am Prestige Trekker RR ein (richtiger???) "Baum"??? Meinen wir mit Sattelbaum dasselbe, oder sprechen wir von unterschiedlichen Dingen? Wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, dann besteht der RR quasi aus zwei Teilen: den "Trachten" und der "Sitzschale". Diese sind über Lederbänder miteinander verbunden; somit entsteht dieser "schwebende Sitz". Habe gestern mal im Vorbeigehen flüchtig geschaut........ und im Bereich des Vorderzwiesel ein kleines Stückchen weißes Plastik entdeckt. Meinst Du das mit "Baum"?

Wenn Du Fotos vom Baum hättest, würde mich das echt interessieren, wobei es mir in keinster Weise um "Beweise" geht, sondern ich bin jetzt echt erstaunt zu lesen, dass der RR einen richtigen Baum hat :oops:
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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 01 14:31

Beitragvon Ikarus » Freitag 1. Juni 2018, 14:31

Lt. Prestige:

TREKKER RR

Sattelbaum: Synthetisch, aus einem speziellen Fibermix hergestellt, was die Möglichkeit gibt wenigstens ein Kilo Gewicht zu sparen im Gegensatz zu herkömmlichen Bäumen und benötigt keine eiserne Verstärkung.

Der Prestige Sattelbaum garantiert Elastizität und Stabilität.

Allgemeine Informationen

Der Sattel TREKKER RR ist die Western Version des Trekker Sattels. Der stammt aus dem Militär und ist ein ausgezeichnet sowohl für Trekking als auch für Ausritte.

Verfügt über einen schwebenden Sizt, dank einer besonderen Überkreuzung, durch die der Sizt bequem und stoßgedämpft wird und sich damit für lange Strecken eignet.

Der Sattel kann zur Pflege und Instandhaltung vollkommen auseinander genommen werden.

Die Fender und Steigbügel sind mit Leder bezogen.

Vestellbare Befestigung des Sattelgurtes. Die Filzkissen sind mit synthetischen Lammfell bezogen (auf Wunsch auch mit Lederbezogen) und eignet sich für Pferde mit wenig Widerrist und einem runden Rücken.




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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 11 14:05

Beitragvon diala » Montag 11. Juni 2018, 14:05

sundance hat geschrieben:
Wenn Du Fotos vom Baum hättest, würde mich das echt interessieren, wobei es mir in keinster Weise um "Beweise" geht, sondern ich bin jetzt echt erstaunt zu lesen, dass der RR einen richtigen Baum hat :oops:


Ich habe ihn grad offen, Sundance...
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der Sattel passt meinem Pferd nicht optimal, ist etwas zu steil. Ich habe ihn für den Wanderritt modifiziert, indem ich ihn mittig mit Filzstreifen aufgepolstert habe. Hat sich bewährt; ich werde die Filzstreifen nun ankleben, und so den Druck von den äusseren Kanten nehmen, bzw. den Winkel dem Rücken anpassen. War etwas fummelig, die flexiblen Panels wieder anzuschrauben, aber es ist gegangen, ich bin ohne Druck nach Hause gekommen, und das Pferd war wohl. Ich werde nun auch noch die Gurtstrippen steiler stellen; habe auf den Photos gesehen, dass die meisten die weiter vorne haben als ich sie hatte. Werde dann berichten, ob sich das mit dem nach vorne rutschen erledigt...

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PS. weiss zufällig jemand, ob der Baum thermoplastisch ist (=mit dem Heissluftföhn verformbar)?

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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 12 10:37

Beitragvon sundance » Dienstag 12. Juni 2018, 10:37

Mensch, Diala, vielen vielen lieben Dank!!!! DAS ist echt spannend. Ich hätte es nicht gedacht und habe es auch nicht gewusst, dass da wirklich ein "echter" Baum verbaut ist. I-wie war ich dahingehend informiert, als dass es lauter "Einzelteile" sind.

Weisst Du, ob das beim Prestige Trekker M auch so ist? Ist wohl anzunehmen?

Das Gute: nun habe ich Hoffnung, meinen Trekker RR, den ich ja eigentlich verkaufen wollte, evtl. doch passend zu bekommen? Oooooh..... ich werde ihn baldmöglichst mal zerlegen. In diesem Zusammenhang würde auch mich die Frage nach der Thermoplastik interessieren. Weiss da jemand was?

VG


edit: gibt es weitere Fotos der Modifikation? Wäre für mich interessant......... und noch was: kann man den Deiner Meinung nach evtl. kürzen? Die Länge war bei uns leider das Problem :roll:
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Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 12 19:20

Beitragvon diala » Dienstag 12. Juni 2018, 19:20

den Trekker M kenne ich leider nicht.

Kürzen: das ist sicher möglich bis in die Nähe der Fallringschrauben (habe ich hier gelernt, dass die so heissen :wink: ), durch einfaches abraspeln. Ich würde das aber meinem nicht tun: bei meinem Pferd liegt das Gewicht nur bis zum Aufbau auf (Ortsscheit und Hinterzwiesel würde man das beim englischen Sattel nennen), davor und bald dahinter geht der Schwung sanft vom Pferd weg.

Thermoplastizität: man kann das Material problemlos wegraspeln; das wurde bei den Aussparungen der Schnallen so gemacht. Ich habe da eine scharfe Ecke berundet, und habe sie dann erhitzt, um zu schauen, ob man die Kratzerei glätten kann: wäre das Material thermoplastisch, so hätte es nach meiner Vermutung zuerst zu glänzen angefangen; da ist aber nichts passiert. Habe dann nicht weiter erhitzt...

Die Länge des Baums ist bei meinem übrigens 52cm, mit Polster 56cm.

Das ist meine Kleine im vollen Saft (nach gut 14 Tagen Wanderritt): leicht überbaut, mit deutlichem Schwung
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und der Schwung beim RR:
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an der Filzauflage (8mm) muss ich noch arbeiten: vorne enger heisst, der Sattel kommt vorne hoch. Aber vielleicht ist das ja auch gerade, was ich mir wünsche, weil er mich dann nicht mehr nach vorne schmeisst... :?:
Die vordere Fallringschraubenmutter ist übrigens direkt hinter dem Schulterblatt, d.h. das Gewicht liegt erst 2 Finger hinter dem Scapularand auf. Der weisse Salbentupfer markiert die letzte Rippe, der letzte Brustwirbel liegt 2 Finger vor der Linie der Hinterkanten des Baums.
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Aber die Winkelung, die Auflage auf dem Rücken ist deutlich besser als vorher
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Der nächste Schritt ist nun, zu schauen, wie der Sattel nach einer Handpferderunde zu liegen kommt, und dann werde ich ihn auch reiten. Werde weiter testen und berichten, auch über mutmassliche Anpassungen am Filz (den habe ich erst provisorisch mit beisdeitigem Klebband angeklebt)