Beratung zur Passform ROC

Rund um Sattel, Trense usw.

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sundance
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Re: Beratung zur Passform ROC

Dez 2015 14 08:33

Beitragvon sundance » Montag 14. Dezember 2015, 08:33

@schimmelpony:ich frage mal meine Bekannte; die hat nach laaaaaaaaanger Suche i-wo jwd welche aufgetrieben. Melde mich dann wieder.

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Svenja1987
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Re: Beratung zur Passform ROC

Dez 2015 14 08:34

Beitragvon Svenja1987 » Montag 14. Dezember 2015, 08:34

@Sundance: Das würde mich auch interessieren :-)
Mit der kleinen Trabermaus 920km in der Wertung...

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babara
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 12 14:55

Beitragvon babara » Dienstag 12. Januar 2016, 14:55

sundance hat geschrieben:
babara hat geschrieben:...

Grundsätzlich sehe ich aber das Problem, wo man überhaupt noch einen Sattel hinlegen kann/darf/soll.
Hinter der letzten Rippe geht garnicht, sonst drückt er in die Nierengegend.
Die Schulter muss frei bleiben.
Dies ergibt bei einigen Pferden - auch ich habe solche im Stall - eine effektive Auflagefläche von max. 23-25cm.
Also: wo soll der Sattel hin?
Welche Form kann/darf/muss er haben?
Und wo sitzt der Reiter effektiv?


das impliziert meine letzte an Lesley gerichtete [rethorische] Frage :wink:

Ein Sattel ist meiner bescheidenen Meinung nach immer ein Kompromiss. Und hier muss man nach der besten Lösung suchen. Ich habe keinen Spass an klemmig gehenden Pferden, deswegen bemühe ich mich, die Schulter kpl. frei zu lassen und erfreue mich eines um Längen besseren Gangwerkes.
Sehr weit ausgeschnittene Sättel mit ordentlich Polster, so dass die S evtl. unten drunter "flutschen" kann, mag ein solcher Kompromiss sein; da mir die bisher auf diese Art gemachten Ergebnisse nicht sooo gut gefallen wie "S kpl. frei", ist es für MICH keine Option.

Wer nicht bereit ist, sich mit solchen Fragen überhaupt auseinander zu setzen, sollte vll wirklich o.a. Klappstuhl, das Rad oder das Auto anvisieren :mrgreen:

zurück zur Threaderstellerin + der Ausgangsfrage:

@HenrikeBL: hast Du schon entschieden?


Dieser Satz lässt mich, seit ich ihn gelesen habe, nicht mehr los. Das ist ja jetzt immerhin auch schon ein Weilchen - über einen Monat - her.

Ja, ich muss dem zustimmen.
Wenn man sich diesen Satz aber mal wirklich verinnerlicht, dann bedeutet es in Konsequenz, dass es einen WIRKLICH passenden Sattel garnicht geben kann.
Sondern dass wir immer mit Kompromissen leben müssen.
Und welcher Kompromiss bei welchem Pferd funktioniert, das bestimmt das Pferd - und nur es selber!
Diese Sichtweise kann die Perspektive auf die allgemeinen Sattel-Probleme ganz schön verändern.

Danke dafür :bier
LG, Barbara

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 13 08:01

Beitragvon sundance » Mittwoch 13. Januar 2016, 08:01

@Barbara: Danke.

Es ist meine absolute Überzeugung: jedes Pferd zeigt uns, ob's passt oder nicht. Man muss nur [manchmal etwas genauer] hinhören und darf sich nicht [ignorant] über die Äusserungen der Vierbeiner hinwegsetzen (was leider des öfteren passiert :? )

Es ist mir wichtig, Folgendes zu ergänzen: meine Aussage stellt keinen Freibrief für unpassende Sättel dar! Wichtig ist, dass ein paar Parameter bei der Frage nach der Sattelpassform (z.B. Länge, KW, Schulterfreiheit, Schwung) unbedingt berücksichtigt werden. Hat man hier eine akzeptable Lösung mit Hilfe eines Fachmannes gefunden, kann man die restlichen Schwankungen, bedingt durch Jahreszeit, muskuläre Veränderungen, Futterzustand etc.pp. tolerieren, solange unsere Pferde gut i.S. von entspannt, losgelassen, durchlässig, freudig, motiviert etc.pp. gehen. Und man muss sich darüber im Klaren sein, dass gewisse Aspekte über kurz oder lang zweifelsfrei zu Problemen führen (z.B. Sattel auf der Schulter).

Viele Grüße
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 13 08:19

Beitragvon voegelchen » Mittwoch 13. Januar 2016, 08:19

sundance hat geschrieben:..... Und man muss sich darüber im Klaren sein, dass gewisse Aspekte über kurz oder lang zweifelsfrei zu Problemen führen (z.B. Sattel auf der Schulter).

Viele Grüße


Ich habe nun schon von zwei Sattlern unabhängig von einander (Jahre dazwischen, verschiedene Pferde) eine andere Option gehört und gesehen, wenn man keinen Sattel ans Halten bekommt und alles nach vorne rutscht.

Pferd 1 Traber, etwas überbaut und rundrippig, Hauptproblem war aber Stress. Im Stand lag jeder Sattel gut, in der Bewegung zog sie den Rücken so hoch, dass alles nach ein paar Schritten deutlich auf der Schulter war.

Pferd 2 Deutsches Reitpony, wirklich Fass-förmig. Extrem rundrippig, von oben sieht der aus wie ein Tisch. Auch ohne Fett.... Dazu kommt leider noch etwas Adipositas und ein dicker Bauch.

Die Sattler empfahlen alternativ zu kurzen Sättel etwas sehr großes (Westernsattel).

Pferd 1 lief damit auch nicht, Fazit, nicht mehr reiten.

Pferd 2 läuft damit und es ist eine Option überhaupt ans reiten (nicht Wander-/Distanz) zu kommen. Der Sattel liegt vorne über der Schulter, dort macht er auf und lässt das Schulterblatt gleiten.
Und hier wurde wirklich alles probiert, diverse verschiedene Sattler und x verschiedene Sättel und viiiiele Euros.... Das ist jetzt die Option, die überhaupt jetzt mehr als 5 Monate geht!
Rentner-Pflegen und von Nachwuchs träumen....

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 13 15:01

Beitragvon sundance » Mittwoch 13. Januar 2016, 15:01

@voegelchen: wenn man die Wahl zwischen Pest und Cholera hat, muss man sich entscheiden!

Hierbei relevant sind für mich persönlich natürlich kurzfristige Ergebnisse........... aber immer auch die langfristigen. Und da kann es bei "Sattel auf der Schulter" schon mal eng werden; Stichwort: Schulterblattknorpelverknöcherung (kommt häufig vor). Aber wie gesagt: wer keine andere Alternative hat, muss sich entscheiden. Wäre es mein Pferd, so würde ich das Experiment als gesunden Kompromiss definitiv wagen, v.a. wenn ansonsten wirklich schon ALLES Mögliche versucht und unternommen wurde (was leider sehr sehr oft eben nicht der Fall ist :roll: )

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 13 22:17

Beitragvon Dany » Mittwoch 13. Januar 2016, 22:17

Da am Anfang dieses Themas einmal ein Rieser Massattel erwähnt wurde, möchte ich aufgrund meiner wirklich sehr schlechten Erfahrung davon absolut abraten, sich von dort einen Sattel machen zu lassen. Ich kann nach langem Ärgern, Satteldruck und viel Geldverlust nur noch sagen: Aus Fehlern lernt man.

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 13 22:22

Beitragvon Dany » Mittwoch 13. Januar 2016, 22:22

So wie ich Stefan verstanden habe ist der ROC- Baum für breite Ponys der G-Baum. Dieser ist im Rodurance und im classico verbaut. Den Rodurance habe ich auf breitem Pony ohne Widerrist liegen und komme gut klar. Er meinte auch ein Podium Baum ist nur für schmale Hottis.
Hast du denn mitlerweile noch einen anderen ROC probiert?

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 06:45

Beitragvon HenrikeBL » Freitag 15. Januar 2016, 06:45

Hallo nochmal!

Heute teste ich einen ROC mit Rieserholzbaum 16/34, falls ich einen passenden englischen Gurt finde - grrr. Werde berichten....

Was eine neue Frage aufwirft:
Ich bin bisher nur mit Westerngurten/ROC-Gurten geritten. AmTestsattel muss ich einen englischen Kurzgurt verwenden.
Vor-/Nachteile? Nur Geschmackssache?
Grüße Henrike


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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 08:42

Beitragvon susiM » Freitag 15. Januar 2016, 08:42

moin,
sehe bei der englischen Kurzgurtung eher Vorteile: Die Gurtauswahl ist größer! Die Gefahr des zu strammen Gurtens ist geringer, da kein Hebel.
Grds. aber eigentlich auch egal, da die Roc-Gurte schon klasse sind.
lg susi

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 09:21

Beitragvon babara » Freitag 15. Januar 2016, 09:21

susiM hat geschrieben:moin,
sehe bei der englischen Kurzgurtung eher Vorteile: Die Gurtauswahl ist größer! Die Gefahr des zu strammen Gurtens ist geringer, da kein Hebel.
Grds. aber eigentlich auch egal, da die Roc-Gurte schon klasse sind.
lg susi


Sehe ich genauso.
LG, Barbara

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 09:29

Beitragvon CoRa » Freitag 15. Januar 2016, 09:29

Hi!
Ich finde die ROC Gurte schon gut.
Habe immer abwechselnd rechts /links gegurtet - fies fest ziehe ich eh keinen Gurt.
Einziger Nachteil zum engl. Kurzgurt, wie bei der Westerngurtung auch: wegen dem einen Loch nur vom Boden aus nachzugurten. Geht natürlich auch von oben - aber wenn dann doch irgendwas ist...zu riskant.
Da ich aber anfangs immer ein paar Schritte führe und äußerst selten beim Reiten nachgurten möchte - reine Geschmackssache :-)

Gruß
Conny

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 09:37

Beitragvon Nirak » Freitag 15. Januar 2016, 09:37

öööhhhhm - ich gurte den ROC-Gurt immer problemlos "von oben" nach... :oops: :wink:

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 10:05

Beitragvon babara » Freitag 15. Januar 2016, 10:05

Nirak hat geschrieben:öööhhhhm - ich gurte den ROC-Gurt immer problemlos "von oben" nach... :oops: :wink:


Ich gurte alle von oben nach - egal ob Western-, Roc- oder Dressur-Gurt.
LG, Barbara

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 10:08

Beitragvon sundance » Freitag 15. Januar 2016, 10:08

hm, mein Gurt wird aber nach dem Angurten in die vorgesehen Lasche geschoben und das ist def. von oben nicht möglich, da diese sehr weit unten sitzt. Wie macht Ihr das dann?

Den Gurt lose baumeln lassen würde ich [aus Sicherheitsgründen] nicht wollen :?
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