Beratung zur Passform ROC

Rund um Sattel, Trense usw.

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 10:34

Beitragvon CoRa » Freitag 15. Januar 2016, 10:34

Karin,
also gehen tut das, schrieb ich ja (dauernd sind Beiträge weg grumpf)
mache ich auch mal - aber - je nach Pferd - bekommt man das Loch nicht gleich und es passiert was, hat man auf hüpfenden/rennenden Pferd evtl ein Gurtende in der Hand.
Von daher gebe ich solche Empfehlungen nicht öffentlich weiter ;-)

sundance,
so ein Problem hatte ich nie - komme aber ziemlich weit runter .

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 10:39

Beitragvon Nirak » Freitag 15. Januar 2016, 10:39

@CoRa: das stimmt, würd ich auch nicht mit jedem Pferd machen.

@Sundance: der Vorteil wenn man klein ist? Ich krieg den Nippel (Gurt) auch von oben durch die Lasche gezogen :biggrin :lol:

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 10:57

Beitragvon Sigrun » Freitag 15. Januar 2016, 10:57

Wer vom Pferd aus ein Markierbändchen an einem Reitwegepfosten anbringen kann, der sich unterhalb der Steigbügelhöhe befindet, hat keinerlei Probleme damit, einen Kurzgurt aus dem Sattel nachzugurten. Immerhin braucht man dafür nur eine Hand und kann die Zügel in der anderen behalten :lol: Ich hab immer alles von oben nachgegurtet, egal ob Torsion, Roc oder Rieser. :roll: Allerdings waren das immer gut erzogene, nervenstarke Vollblutaraber mit Markierritt-Training, ordentliche Freizeitpferde oder mein eigener, der schon mit 4 Monaten brav stillstehen konnte. *g*
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 11:24

Beitragvon Nirak » Freitag 15. Januar 2016, 11:24

Jeder sollte mal den Markierritt mitmachen :biggrin :bier

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 15:45

Beitragvon sundance » Freitag 15. Januar 2016, 15:45

hm, ok, dann werde ich das auch mal probieren......... allerdings gurte ich immer suuuuper easy nach, dann gehe ich sowieso ein Stück zu Fuß, dann nochmals nachgurten.... somit sitzt der Gurt "eigentlich" immer gut. Aber: gut zu wissen und vll mal ein Versuch Wert?
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 17:19

Beitragvon babara » Freitag 15. Januar 2016, 17:19

Also zum Nachgurten braucht man eigentlich immer ein Pferd, welches still steht, egal welches Gurtungssystem.
Wenn ich an die Langurte zurückdenke, die "früher" üblich waren: Bein vor die Pausche, Sattelblatt hochklappen, nachgurten - das ging ohne still stehendes Pferd auch überhaupt nicht.
LG, Barbara

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 17:32

Beitragvon sundance » Freitag 15. Januar 2016, 17:32

babara hat geschrieben:Also zum Nachgurten braucht man eigentlich immer ein Pferd, welches still steht, egal welches Gurtungssystem.
Wenn ich an die Langurte zurückdenke, die "früher" üblich waren: Bein vor die Pausche, Sattelblatt hochklappen, nachgurten - das ging ohne still stehendes Pferd auch überhaupt nicht.


am still stehen scheitert es nicht - ich habe nur keine Ahnung, wie ich an die untere Lasche kommen soll, die unten am Bauch liegt !!?? Ich werde mal testen und ggf berichten :mrgreen:
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 15 19:22

Beitragvon Sigrun » Freitag 15. Januar 2016, 19:22

Bisschen dehnfähig in der Lendenwirbelsäulengegend muss man schon sein :lol:
Vielleicht waren meine Kurzgurte auch alle zu lang?
"Nicht das Reitsystem als solches ist ausschlaggebend, ob sich die Reiterei auf einem Wellenberg oder in einem Wellental befindet, sondern ausschließlich die Art, wie es vom Menschen gehandhabt wird. (Kurt Albrecht)

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 16 07:35

Beitragvon HenrikeBL » Samstag 16. Januar 2016, 07:35

So, gestern bin ich 2,5 h eine ROC Classic Zero mit Rieser 16/34 Holz-Baum geritten (der letzte Test war ein Podiumbaum 16L oder W).
Was mir aufgefallen ist:
1. Pony läuft gut wie immer. Leider zeigt er mir nicht, wenn der Sattel autscht
2. Alle 5 Finger (ohne! Handfläche) ließen sich in allen Gangarten, schwieriger im Stand,zwischen Sattel und die Schulter schieben. Wobei das Schulterblatt höchstens 5 cm unter die Polsterung ging in der Bewegung. Hab ich diesmal weit genug hinten gesattelt....?
3. Der Sattel lag ohne Vorderzeug und Schweifriemen (braucht der Westernsattel) gut an seinem Platz

Aber:
1. Das vorhandene originale Polster der Decke gefällt mir gar nicht. Warum hat S.W. das grundsätzlich gegen das Stiftlatex ausgetauscht?
2. Der Classic Zero hat einen R-Baum. Laut HP nicht explizit zum Wanderreiten empfohlen, welches ich aber ausschließlich und intensiv mache. Ist der R-Baum jetzt ein Ausschlusskriterium??
3. Nach dem Ritt hatte ich Hüft-/Knieschmerzen. Muss der an den Westernsattel gewöhnte Körper sich erst umstellen? Kennt ihr das ?


Weiterer Testritt morgen...

Die Fotos sind nach dem reiten, ungegurtet , ohne Pad, Baum mit Platten
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Grüße Henrike


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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 18 08:52

Beitragvon susiM » Montag 18. Januar 2016, 08:52

moin,
das sieht jetzt gar nicht mal schlecht aus.....
aaaaber: im Stand lässt sich die Passform eines Roc auf einem oder mehreren Fotos meiner Meinung nach nicht klar beurteilen.
Bestimmt ist aber ein R-Baum kein Ausschlusskriterium fürs WAnderreiten. Wenn der Sattel dem Pferd gut passt und der Reiter gut klarkommt (!), steht tagelangem Reiten nix im Wege. Der Baum ist lediglich für schnelles Reiten konzipiert durch z.b. Bügelaufhängung (weiter zurück), schmaler Sitz. Wenn das für dich bequem ist, kannst du damit auch wanderreiten. (Mein Roc Classic war saubequem! für mich. Dem Pferd passte irgendwann der Podium Baum aber nicht mehr. Jetzt haben beide Pferde nen Rieser Holzbaum in einem Roc I, von Stefan aktuell angepasst und für gut passend befunden. Wir werden definitiv damit wanderreiten:-))
HAst du Stefan mal kontaktiert? Er kann aufgrund von Fotos schon einiges sagen. Für das optimale Endergebnis würde ich ihn immer zum anpassen kommen lassen!!
Meine Pferde mögen die Polster. Mein kurzer Isi hat allerdings das kürzere Polster vom I-Baum drin, damit die Isi-Schulter noch mehr Platz hat (in der Bewegung jetzt komplett frei).
Zu Hüfte/Knie kann ich nix sagen. Bei mir schreien dieselben auf Westernsätteln, weil zu breit. Vielleicht ist es aber auch wirklich nur Gewöhnung, also dass sich Muskeln/Bänder etc. an die ungewohnte Sitzposition gewöhnen müssen. Knieschmerzen hatte ich beim Roc classic bei dem einzigen, kurzen Versuch, die Bügelriemen unterm Sattelblatt zu führen. Denke aber hier lässt sich durch ausprobieren, Bügelart, Bügellänge sicher eine "knochentaugliche" Position finden:-)
lg und viel Glück
susi
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 18 13:31

Beitragvon sangi02 » Montag 18. Januar 2016, 13:31

@sundance
wie wäre ein etwas längerer gurt ? dann kommen die schnallen höher und du kommst besser dran ?
Der Kopf ist rund , damit die Gedanken gelegentlich die Richtung wechseln können

Khalilah Bint Amira = 676 km in der Wertung + 615 km Wanderritt -Asari Ibn Aida 106 km in der Wertung

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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 19 08:48

Beitragvon sundance » Dienstag 19. Januar 2016, 08:48

@Henrike: die Bäume haben zwar ihre Schwerpunkte, was nicht bedeuten muss, dass man sie nicht "zweckentfremden" kann solange es sich im Freizeitbereich bewegt. Wichtig ist, dass Baum zu Pferd und Mensch passt.

Was den Sattel anbelangt:

1. evtl. zu eng und/oder Winkelung der Bars passt nicht zur Winkelung der Schulter
2. zu lang; ich gehe davon aus, dass der Sattel für Dein Pony max. 15" haben darf
3. zu weit vorne gesattelt

Hüft-/Knieschmerzen deuten auf ein "Problem" hin und wäre für mich definitiv keine Option, da man mit Schmerzen nicht entspannt reiten kann. Ich bekomme z.B. Hüftschmerzen bei einem zu breiten Sattel. Knieschmerzen kann man u.U. mit der Bügellänge austarieren?

Ich glaube nicht, dass es der für Dich und Dein Pony passende Sattel ist!?

@Sangi: hmmmmmm......... das Argument mag stimmen, allerdings habe ich festgestellt, dass mit längerem Gurt mein Sattel nicht so gut sitzt. Von daher = keine Option. Ich "muss" aber auch nicht von oben gurten.......

VG

edit: jau, das orig. Polster ist schr.......... da kann man gleich den nackten Baum auf den Pferderücken legen :roll: "Meiner" geht mit orig. Polster grottenschlecht. Nun habe ich mir selber was zusammengewurschtelt und dat Pony läuft und läuft und läuft und läuft.....
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 19 09:46

Beitragvon sangi02 » Dienstag 19. Januar 2016, 09:46

Mal ganz allgemein dazu ... Bei Khalis roc Sattel war der Baum prinzipiell passend , ABER !! Vorn am Baum sind so "Ecken" dran , die leicht in Khalis Schulter drückten und der Sitz war für meinen bobbes zu breit .
Ergo sind die Stellen abgefräst worden und nun ist er perfekt für Pferd und Mensch . Der gleiche Baum auf meinem anderen Pferd ist super , da er (das Pferd) wesentlich schmaler in der Schulter ist und der Baum sitztechnisch eine Nummer kleiner , Da flutsche ich so rein . :biggrin

Unser Friese am Stall hat dann nochmal eine Nummer größer , auch alles super ....

Man kann also auch die Bäume noch leicht verändern und auf das jeweilige Pferd / reiterpaar anpassen ... Nur mal so als Anmerkung ...
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 20 09:20

Beitragvon sundance » Mittwoch 20. Januar 2016, 09:20

@Sangi: das stimmt schon, aber "grundsätzlich" muss der Baum zum Pferderücken passen. Minimale Abweichungen können bei einem Holzbaum dann noch bearbeitet werden. Passt der Baum generell nicht, dann hilft auch kein "rumfeilen".

VG
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Re: Beratung zur Passform ROC

Jan 2016 20 11:45

Beitragvon Motte » Mittwoch 20. Januar 2016, 11:45

Also zum Thema die Knie passen sich hoffentlich dem neuen sattel an, hmm bei mir hat es nicht funktioniert, mit dem marathippo gings mir gut, der Westernsattel hat mir wirklich manchmal die Tränen kommen lassen. Gut, dass das Pony den auch irgendwann nimmer mochte.
Mit dem Ritt auf einem Pferd borgen wir uns Freiheit.
Helen Thomson

Bild


Mottenpony: über 3000 km i.d.W. :D