Woher kommen metabolische Probleme?

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Chris
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Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 15:36

Beitragvon Chris » Montag 29. August 2016, 15:36

Hallo,
könnt ihr mir einen Rat geben?
Wir haben unsren 50 km- Ritt nach 30 km abgebrochen, weil die metabolischen Werte nicht i. O. waren. Der Puls war mit 48 super. Bei der NU war der Puls 40, die metabolischen Werte immer noch nicht toll. Der Abbruch war also richtig.
Jetzt hab ich mir das Buch "Herausforderung Distanzreiten" durchgelesen, wo steht, schlechte metabolische Werte zeigen sich auch in schlechten Pulswerten. Das war bei uns ja nicht der Fall. Daher die Frage, woran lag es?
Kurz zum Hintergrund: Wir haben im Mai zum ersten Mal einen 30 km-Ritt gemacht mit tollen Werten. Danach haben wir ganz gut trainiert: regelmäßig 3-4 mal in der Woche verschiedenes Gelände ca. 10 km, einmal/Woche Platz und dann eine Woche vorher 25 km flott, dann noch 4mal locker ins Gelände, einen Ruhetag, und dann haben wir uns im August nun 50 km vorgenommen und nach 30 km abgebrochen.
Habe ich eurer Meinung nach Etwas falsch gemacht? Zu viel/ zu wenig Training? Meine Stute hatte bei der VU einen Puls von 28, ist dann aber locker losgetrabt. Die ersten 20 km musste ich sie sehr zurückhalten.
Getrunken hat sie in der Pause wenig. Hat sie im Mai aber auch nicht mehr, und da haben wir ja mit super Werten abgeschlossen.
Ich überlege, ob ich ein großes Blutbild machen lassen soll. Evtl. ein Futtermangel? Bei uns gibt's gerade Weide satt, dazu pro Tag ca. 2 kg Hafer mit Müsli und Mineralfutter plus Öl.
Ich wäre sehr dankbar für eure Tipps und Verbesserungsvorschläge. Ich würde es sooo gerne nochmal versuchen. Flotte Geländeritte sind für uns beide ein Traum. Das Stütchen macht so toll mit... Aber überfordern will ich sie auf keinen Fall. Deshalb muss ich vor einem möglichen nächsten Start unbedingt klären, was ich verbessern muss.

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 15:49

Beitragvon knöffel » Montag 29. August 2016, 15:49

Es war ja am wochenende sehr heiss. Da kann es sehr gut sein, dass dein pferd zu viel wasser verloren hat. Du hast nichts über euer tempo geschrieben, möglicherweise war es für die temperatur doch noch zu hoch. Wenn ihr erst einen ritt gegangen seid, dann lernst du dein pferd unter der belastung ja erst kennen.
Dann noch zum training: Ich würde in der woche vor dem ritt viel weniger machen, also nicht noch viermal ins gelände etc. Es kann sein, dass dein pferd dadurch schon erschöpft auf dem ritt angekommen ist. Dass du sie zurückhalten musstest sagt da nichts. Dein pferd wusste ja nicht, dass das noch 50km so weitergehen soll.

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 15:52

Beitragvon KaLo » Montag 29. August 2016, 15:52

Was waren denn die metabolischen Probleme genau? Es ist ja nicht nur der Puls ausschlaggebend für Metabolik, sondern diverse andere Werte.
Wie sahen Schleimhäute, Hautfalte, Kapilarzustand aus? Schreibe doch mal deine Checkkarte auf, damit man sich ein Bild machen kann.

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 16:00

Beitragvon Jolly » Montag 29. August 2016, 16:00

Und wie lange habt ihr transportiert?

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 16:38

Beitragvon CoRa » Montag 29. August 2016, 16:38

Hallo!

ich bin ja nun nicht sooon alter Hase, aber so einiges an LDR ist schon zusammen.
Für mich ist es zuviel vorab gewesen.
Ein Pferd, dass ich in max Leistung auf 50 bringe, reite ich nicht 7 Tage vorher 25km und schon gar nicht flott!
Bsp, für LDR 80km bin ich ein paar mal lockere! 20km am WE davor geritten - in der Woche dann 1-2 lau Runden 6-10km, oder etwas Dressur oder gar nichts! Raja mochte Dressur vorher - dann war sie super motiviert am Rittag.
In der Regel habe ich so Sa/So 2Wochenenden davor das letzte anständige Training (Aufschwung) gemacht. 3 wochen ist auch ok - dan erhalten.
25 flott ist nastrengend. dann noch 4 Mal im Gelände und nur ein Ruhetag? So gehst du nicht erholt und in voller Blüte los. Jedenfalls nicht mit 50er Pferd. Also ich würde das nicht so machen.
Ein Ruhepuls von 28 und dann 48 sind 20 Schläge Unterschied und für mich nicht so ganz ok, sondern erhöht. Es sei denn grade Trecker Alarm oder Schwein voraus oder so.

Bei für die Stute flottem Tempo kann es zusätzlich zu heiß gewesen sein. Fellwechsel beginnt hier schon, es war schon kühl zwischenher.

Anfangs sind sie alle heiß aufs Laufen - vor allem Gruppe zieht. Allein ist manchmal sinniger.
Die ersten km 20-30 wird oft wenig getrunken. Danach kann es sein, dass sie häufiger was brauchen.

Am WE habe ich mit der jungen gemerkt:
Ruhig durchtraben ist besser, las flotter Trab mit langen Schrittphasen. Ich war genauso schnell, aber es war weniger anstrengend für den Frischling.

So wär mein Tipp für den nächsten Versuch.

Viel Spaß weiterhin und vor allem gutes Gelingen!
Conny

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 16:39

Beitragvon CoRa » Montag 29. August 2016, 16:39

ups, sonst weg - jetzt doppelt :oops:

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 18:24

Beitragvon veronika » Montag 29. August 2016, 18:24

Hallo,
Vielleicht haben die Temperaturen plus dem Training die Woche vorher zu viel geschlaucht? Der Transport bei dem Wetter ist auch nicht ohne. Paddockplatz im Schatten?
Wie ist euer Ritt und Trainingstempo? Zu hoch für das Wetter?


Ich würde das mit dem eigenen TA besprechen. Blutbild wenn er meint.

Ansonsten einfach Pech? Es kann auch mal der Fellwechsel, Wetter und beginnender Infekt sein.

Die Tage vor dem nächsten Ritt etwas ruhiger. Die 25 die Woche vorher finde ich nicht schlimm, die dann vielleicht selbst mit Pulsmesser kontrollieren?

Ich bin am WE mit erfahrenen LDR Pferd gegangen, den Tag war nur LDR und MTR. Großen WB mit fast 700kg.
Ich reite die Woche vorher immer, natürlich kein Training. Besonders da er erst Mi Beschlag bekommen hatte wollte ich täglich kleine Runden machen. Habe ich wegen dem Wetter alles gestrichen. Fr schon gegen 3 da gewesen, etwas über eine Stunde Fahrt. Paddock in den Schatten.

Unser Tempo liegt normalerweise um T4, je nach Gelände. Wir waren mit ca T5 ganz vorne dabei. Das Es wurde schlau geritten, ich habe von keinem metabolischen Ausfall gehört.

Viel Erfolg
Vero

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 20:40

Beitragvon Yvonne » Montag 29. August 2016, 20:40

Was war denn genau sein Problem? Schlechte Darmgeräusche?

Metabolische Probleme können viele Ursachen haben.

Wann seid ihr angereist und wie lange war die Fahrt? Hat das Pferd gut gefressen vor dem Rott? Gut gesoffen? Es war ja sehr heiß, und das kann auch zu Problemen führen. Der Fellwechsel kommt auch noch dazu, das sollte man nicht unterschätzen. Vielleicht Brüter er auch einen Infekt aus.

Wenn jetzt wieder alles ok ist, dann würde ich eigentlich gar nichts weiter machen, vielleicht Blutbild, wenn der tierarzt meint, dass das etwas bringen könnte.

Ansonsten beim nächsten Mal nochmal genau darauf achten, wie gut das Pferd frisst und säuft, ob es aufgeregt ist usw.
Ponys sind Charaktersache!
Dressur-, Spring- und Distanz-Pony-Besitzerin

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 23:00

Beitragvon Chris » Montag 29. August 2016, 23:00

Ganz vielen Dank für eure Antworten.
Die Anfahrt war nur 40 min. lang. Wir sind nicht an dem letzten, heißen Wochenende gestartet, sondern vorletztes Wochenende. Da war es noch kühler.
Auf der Checkkarte steht folgendes:
VU: Puls 28, dann nur A und 1-Werte
Vet Check nach 20 km: Puls 48, Gait A
Vet Gate nach 30 km: Puls 40, dann in der Reihenfolge AB, 2-3, AB, 1, B, AB, A, B
NU: Puls 36, sonst dieselben Werte.

Was mich halt so beunruhigt hat, ist eben die Tatsache, dass der Puls recht gut war, trotzdem die anderen Werte eben zumeist nicht gut waren. Wenn sie echt zu viel trainiert hat, hätte dann der Puls nicht auch hoch sein müssen wegen Überanstrengung? Oder ist das jetzt ein Denkfehler.

Erst habe ich gedacht, ich bin auf der 10 km-Rundf viel zu schnell gegangen, und habe sie damit total überfordert und habe mich schon seeehr ü er mich geärgert. Die Stute, die mit uns gegangen ist, hat nämlich nach 20 km gelahmt und wir mussten allein weiter. Weil mein Stütchen dann so gewiehert hat, habe ich sie öfter galoppieren lassen, weil sie dann gelassener war. Aber durch Aufregung wegen Alleingelassenwerden, geht doch auch der Puls hoch, oder? Und dafür sind 40 ja nicht viel...

Zum Glück ist jetzt wieder alles gut. Nach einer Woche Weide und gutem Futter war sie eben höchstmotiviert mit mir im Gelände.
Meint ihr, im Oktober wäre ein neuer Versuch dran? :wink:

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 23:16

Beitragvon Adriana » Montag 29. August 2016, 23:16

Das ist ja sehr viel Futter: weide , Heu und 2 KG HAFER pro Tag und Müsli. Wow. Wozu Müsli???

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 29 23:39

Beitragvon veronika » Montag 29. August 2016, 23:39

Hallo,
War das wirklich metabolisch?
Gang AB, vorher A
Kapillar 2-3 vorher 1 aber Hautfaltentest 1. damit wohl eher nicht zu wenig getrunken, sondern Kreislauf bzw Blutdruck
Rücken und Gurtlage AB
Darmgeräusche B
Muskeltonus AB
Schleimhäute A

Für eine klassische Überforderung passt das für mich nicht. Wegen Puls. Zu wenig Trinken ebenfalls nicht. Muskelprobleme, Übersäuerung?

Da aber Gang, Gurtlage betroffen evtl Irgendwo Schmerzen und Verspannt deswegen den Darm mit und Kreislauf schlecht?
Kapillar weiß ich nicht genug. Hatten wir Sa ein mal 2. fand TA nicht schlimm, da alles andere gut. Hatte ich noch nie und nur in einer Kontrolle.

Pipi hat dein Pferd gemacht, evtl auf die Farbe geachtet?
Bei so unklaren Sachen würde ich TA hinzuziehen
Ein bisschen zuviel um zu testen
Läuft das Pferd wieder gut? Wie ist die Sattellage
VG

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 30 00:30

Beitragvon Chris » Dienstag 30. August 2016, 00:30

Ganz so viel Futter ist es nicht. Es gibt nur Gras, kein Heu, da sie ganztags auf der Weide steht. Und insgesamt 2 kg Kraftfutter dazu. Also etwa 1kg Hafer, 1 kg Müsli pro Tag.

Übermorgen habe ich den Termin beim TA zum großen Blutbild. Dann spreche ich die Werte auch an.

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 30 00:34

Beitragvon Chris » Dienstag 30. August 2016, 00:34

PS: Pipi hat sie erst wieder zuhause auf der Weide gemacht. Auf die Farbe habe ich nicht geachtet. Woran denkst du denn dabei?
Heute erschien sie mir unter dem Sattel wieder völlig ok: sehr lebhaft, wie üblich nach einer Woche Pause. Sattelgurtlage hab ich auch überprüft: nichts auffälliges. Wir waren aber auch nur 8km in 1,5 Std. unterwegs.

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 30 01:32

Beitragvon DerkleineVampir » Dienstag 30. August 2016, 01:32

Nicht pinkeln macht spannig / verkrampft. Dimor hat damit normal keine Probleme - letztes Jahr in der Gruppe war ein Wallach mit, der hat ihn irgendwie irritiert. Ich bin bestimmt 5 km lang immer wieder mal auch seitlich aufs Gras und hab gefragt, ob er vielleicht muss, weil ich dachte, es sei so - nüscht.

In der Pause dann spitzer Schotter (etwas fühlig, waren sie da eh, weil wir diesen spitzen Schotter so nicht haben), zudem das Spannige = totales Geeier.. - 10 min später hat er gepinkelt, da waren dann auch die Steinchen egal, aber das Taxi schon bestellt. NU tiptop. Oft geht auch ein erhöhter Puls damit einher, muss aber wohl nicht zwingend..?

Auch oder vielleicht gerade weil ich kein Profi bin, sondern selbst noch Anfänger: Für mich wäre das auch "much too much" an Training in der Woche vorher. Wir sind vor drei Jahren die 50er gegangen - jetzt ist Dimor 25, da muss das nicht nochmal, das dürfen dann seine Kinder.. ;) - da haben wir auch 14 Tage vorher das letzte Größere gemacht, dann leichte Arbeit, die 3 Tage vor dem Ritt nur Weide.

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Re: Woher kommen metabolische Probleme?

Aug 2016 30 08:53

Beitragvon veronika » Dienstag 30. August 2016, 08:53

Hallo,

Zum Thema Kraftfutter. Finde ich sehr viel. Wenn er das braucht um Figur zu halten ,dann ist auf der Wiese zu wenig Energie. Heu? Oder Stress?
Unsere stehen immer draußen und es gibt immer Heu. Es sind in der Gruppe insgesamt fast 30 Pferde auf 15ha. Meine im Training Leben von 200 bis 600 Gramm Kraftfutter ein mal pro Tag um Mineralien rein zu bekommen. Der Großteil kriegt nichts und es sind alle zu fett.
Mittlerweile weis ich, das es früher mit Heumenge nicht passte. Ich musste bei dem gleichen Pferd auch mal 500gramm auf 100kg LebendGewicht an Kraftfutter geben, also 2 Mal täglich fast 1,5 kg.

Wegen Pipi, nicht machen verspannt. Habe aber nie erlebt, das es dabei nicht auf Puls geht. Denke aber eher an Muskelwerte, da alles bei deinem verspannt und empfindlich. Einen Kreuzverschlag hattet ihr sicher nicht. Aber vielleicht in die Richtung? Je dunkler das Pipi wird, desto gefährlicher. Dunkelgelb hat man schon mal, aber ist ein Warnzeichen. Flüssigkeitsmangel und oder Muskelwerte. Richtung Braun immer mit TA besprechen.

Falls sowas noch mal Auftritt, würde ich so schnell wie Möglich Blut nehmen. Evtl sogar auf Ritt. Die Muskelwerte dürfen bei Wettkampf erhöht sein. Also LDL und LDH, wieviel wird ein erfahrener TA wissen.

Alternativ Wettkampf Zuhause simulieren und mit TA absprechen. Die relevanten Blutwerte im Ziel nehmen. Das geht häufig nur mit Wettkampf TA. Zumindest aus Vielseitigkeit. Die Werte müssen Richtig interpretiert werden

VG