In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

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Ein bisschen Bunt
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In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 23 13:50

Beitragvon Ein bisschen Bunt » Mittwoch 23. Mai 2018, 13:50

Hallo ihr Lieben,

meine Pony ist letztes Jahr seine ersten Distanzen bis ca. 50km gelaufen. Dieses Jahr bin ich dann mit eingestiegen und bin bisher EFR/KDR bis zu einem MTW 40/41 mit ihm geritten. Er ist jetzt 8 Jahre alt und bisher immer mit guten Werten durch alle Untersuchungen gelaufen. Man merkt auf den Ritten und auch im Training, dass er extrem viel Spaß am Laufen hat, die Kurzen Strecken scheinen ihm nicht viel auszumachen.
Jetzt haben wir für Anfang Juli die ersten 61km genannt, wir trainieren regelmäßig in der Bahn und im Gelände (meist zwischen 15 und 20km Länge).
Ich weiß, dass ich diese Saison gerne noch 2 -3 mittlere Distanzen mit ihm gehen möchte.
Es ist natürlich noch ein Stück hin, aber nächste Saison würde ich dann gerne den ersten LDR in Angriff nehmen. Nur Frage ich mich, ob da nicht mein Ehrgeiz etwas zu sehr durchkommt? Steigere ich die Streckenlänge zu schnell? Poco wurde spät eingeritten (5 Jährig) und ist bis Anfang letzten Jahres mehr oder weniger regelmäßig hauptsächlich im Gelände unterwegs gewesen. Seit letztem Jahr dann immer mehr. Ich lese immer davon, dass gerade die Knochen, Bänder und Sehnen Zeit brauchen, um mit der Belastung klar zu kommen.
Wäre ein "kurzer" LDR nächstes Jahr denkbar?
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Re: In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 23 13:57

Beitragvon Aokidevon » Mittwoch 23. Mai 2018, 13:57

Hallo Julia :)

wenn Du den kurzen LDR nicht Anfang der Saison machst sondern zur Mitte zum Ende hin und Du nicht auf Tempo reitest, finde ich spricht nichts dagegen.
Wenn Ihr beide also frohen Mutes weitermacht ... habt einfach Spaß bei der Sache, dann klappt das.
LG Nadine :wink:

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Re: In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 23 14:03

Beitragvon CoRa » Mittwoch 23. Mai 2018, 14:03

seh ich auch so.

Lief bei uns ähnlich. Beim Einstieg LDR, und vorher, habe ich darauf geachtet, dass die Rittabstände nicht zu kurz sind. Bei gut laufendem Pferd kommt man leicht in die Versuchung. LDR dann auch nach Anschub in die Saison eher gemäßigtes Tempo. Ich bin allein geritten, um besser aufs Tempo zu achten/hören. Erste Saison gemütlich reiten.
Für mich die sichere Variante.
Hübsches Pferd im Bild :-)

viel Spaß!
Conny

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Re: In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 23 14:27

Beitragvon Sophie » Mittwoch 23. Mai 2018, 14:27

Hallo Julia,
mein Pony wird jetzt 8 und ist letztes Jahr seine erste Distanzsaison gelaufen. Vorher wusste ich gar nicht das es Distanzritte gibt :)
Ich bin letztes Jahr zum Ende der Saison schon 2 LDR gestartet. Diese bin ich langsam geritten und mein Pony man hat sie wunderbar verpackt.

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Re: In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 24 07:34

Beitragvon Ein bisschen Bunt » Donnerstag 24. Mai 2018, 07:34

Vielen Dank! Das beruhigt mich jetzt etwas :)
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Re: In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 24 07:58

Beitragvon Paxi » Donnerstag 24. Mai 2018, 07:58

Die Risiken stecken eher weniger in der Streckenlänge als in frühzeitig forciertem Tempo oder in ungewohntem Geläuf. Wenn Du die ersten Jahre zurückhaltend bleibst, darauf achtest, wann Dein Pferd beginnt, müde oder unkonzentriert zu werden, insgesamt Deine Achtsamkeit zu steigern, spricht gar nichts gegen LD. Wenn Du zu Hause nur festen Boden hast und dann im Wettbewerb ohne Vorbereitung in tiefen Sand gehst, kann das Probleme geben.

Weitere Risiken: Mensch hat Fitness für 40, 50 KM, baut aber nach 60, 70 ab und kann Pferd nicht mehr recht entlasten. Oder Kaltstart und gleich flott los im Trab, also ohne Aufwärmphase (halbe Std. Führen und Warmreiten; machen auf allen Streckenlängen die Wenigsten ...).

Wer ausdauernd ist, sich selbst und sein Pferd durch Wanderritte vorbereitet hat, muss nicht den Umweg über KD/MD gehen. Viel Spaß und stets gutes Ankommen nach immer mehr KM!

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Re: In welchem Tempo die Streckenlänge steigern?

Mai 2018 24 08:04

Beitragvon Wotanine » Donnerstag 24. Mai 2018, 08:04

Wichtig sind die Pausen zwischen den Ritten. Also nicht nur die Zeit in welcher man keinen Ritt geht sondern auch kein Training zu Hause reitet. Nach dem Ritt hat es sich bei mir bewährt zwei Wochen Ruhe (lockere Ausritte, Dressur- und Longenarbeit) ohne Trainingsreiz einzuplanen.
Auf das gesamte Jahr gesehen würde ich in Deinem zweiten Jahr nicht so viele Ritte insgesamt machen.

Mein Aufbau damals war: 1. Jahr 2x KDR / 2. Jahr 1x KDR 2x MDR / 3. Jahr 2x KDR 1x MDR 2x LDR bis 95km 1x MTR / 4. Jahr 1x KDR 4x LDR bis 120km
Ziel waren bei mir die LDR bis 160km welche ich danach und noch heute hauptsächlich gehen.
Wer nie im Morgentau auf leichtbehuftem Pferde die Welt durchschreift, weiß nichts um des Lebens höchstes Glück.

Schimmeldame jetzt mit 2969 km in der Wertung. :D