prestige trekker langzeiterfahrungen..

Rund um Sattel, Trense usw.

Moderatoren: bettina, distanzcheck, sundance, Sepia, Moderator

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3213
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal
Status:
Offline

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 14 08:48

Beitragvon sundance » Donnerstag 14. Juni 2018, 08:48

spannend! Ich habe meinen RR schon mal rausgezogen. Bin gespannt!

Bei uns war es leider die Länge, die dem Dicken nicht genehm war. Grundsätzlich ist er mit dem RR traumhaft gegangen. Leider aber wurde er schon nach wenigen Malen im LWS-Bereich immer "empfindlicher" und zeigte mir beim Sattel dann auch deutlich, dass er diesen Sattel nicht mag. Also zog ich meinen ROC wieder raus..... seither ist er wieder zufrieden. Er geht mit dem ROC gut - ging aber mit dem RR besser; deswegen würde ich den RR bevorzugen wenn ich das mit der Länge i-wie geregelt bekomme.

Sage mal, steht das Pferd geschlossen auf geradem, ebenem Untergrund?
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
diala
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 87
Registriert seit: Sonntag 2. August 2009, 15:45
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 14 10:49

Beitragvon diala » Donnerstag 14. Juni 2018, 10:49

sundance hat geschrieben:
Sage mal, steht das Pferd geschlossen auf geradem, ebenem Untergrund?

nein, der Boden ist zwar befestigt, aber leicht abfallend. Werde bei den nächsten Bildern darauf achten, hier ging es mir v.a. um die Auflage.

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3213
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal
Status:
Offline

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 14 11:00

Beitragvon sundance » Donnerstag 14. Juni 2018, 11:00

ok. Das erklärt alles. Man hat den Eindruck der Sattel liege schief. Deswegen die Frage. Nee, musst wegen mir nicht darauf achten. War nur als Hinweis für Dich gemeint. Wobei es mich gewundert hätte, wenn Dir das nicht aufgefallen wäre bei aller Sorgfalt und Expertise, die Du da an den Tag legst. Alles gut. Und vielen Dank für die tollen Tipps.
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
diala
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 87
Registriert seit: Sonntag 2. August 2009, 15:45
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 18 19:13

Beitragvon diala » Montag 18. Juni 2018, 19:13

so, das Experiment ist für mich abgeschlossen.

Ich habe heute weiter hinten gesattelt als die letzten Male, so, dass tatsächlich der vordere Rand der Panels hinter der Schulter war (= 2 Finger weiter zurück als vorher). Damit ich so nicht noch weiter nach vorne kippte, habe ich die Polsterung in der hinteren Hälfte des Correction Pads herausgenommen (d.h., da ist immer noch auf der ganzen Länge ein Fell drin, weil mir die Panels für mein Mimöschen recht hart vorkommen. Aber hinten kein zusätzlicher Filz mehr)
Bild

So war's einigermassen ok zum sitzen; am Schluss habe ich noch einen Streifen Fell quer unter die vordere Häfte der Sitz-Abdeckung gelegt. Und - man staune: plötzlich war der Sattel saubequem, kein nach vorne kippen mehr! ich habe unterwegs ein paar Mal die Gegenprobe gemacht: Fell raus, Fell rein, und es ist verblüffend, wie viel das ausgemacht hat.

gestern hatte ich die Pads vorne noch höher neben den Widerrist hochgezogen als heute, und eben, ich hatte hinten noch Polsterung drin, und ich hatte weiter vorne gesattelt. Was genau wieviel ausgemacht hat, weiss ich noch nicht, aber sie lief gestern um Welten klemmiger als heute...
Bild

übrigens: ich liebe diesen breiten Wirbelkanal! muss mir aber doch noch überlegen, die Pads hinten noch ein bisschen zur Mitte hin zu ziehen.
Bild

Durch die Unterpolsterung im Pad ist der Sattel vorne enger geworden; bergab ist er mir nun noch 4cm weit gerutscht, das macht jeder Sattel (ich orientiere mich am vorderen Rand der Schabracke und den höchsten Dornfortsätzen, Th 4 und 5) . Schon unten im Tälchen, als es eben wurde, hat er 2 dieser 4 cm (1/2 Dornfortsatz) selber wieder korrigiert, und ich bin mit 2cm weiter vorne nach Hause gekommen. Damit kann ich leben...

Auch die Gurte ist nun da geblieben, wo ich sie gerne hätte (ich habe nicht besonders fest gegurtet).
Bild

Das einzige Problemchen, das nun noch bleibt, sind die unterschiedlich langen Bügelriemen; der linke ist um mehr als 1 Loch länger als der rechte, das heisst, auch wenn ich sie versetzt einstelle, bleibt eine Asymmetrie. Sie zu wechseln bringt wenig, da ich selten vom Boden aus aufsteige...

Fazit: Der RR ist tatsächlich weit mehr anpassbar, als es auf den ersten Blick scheint. Ich werde nun gelegentlich noch die Polsterung im Correction Pad in Filz unter dem Baum umsetzen; so kann ich auch die Übergänge mit unterschiedlich dickem Filz sanfter gestalten.

Jedenfalls: ich habe unseren Sattel gefunden - bequem für Pferd und Reiter!

@sundance: nach all dem würde ich deinen ganzen Baum auf der Länge, die du dir wünschst, mit 1cm dickem Filz unterkleben und so von der Lende abheben. Wäre vielleicht einen Versuch wert...

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3213
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal
Status:
Offline

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 19 09:16

Beitragvon sundance » Dienstag 19. Juni 2018, 09:16

diala hat geschrieben:....


Bild


....



an diesem Foto sieht man, warum das Pferd lt. Deiner Beschreibung von gestern besser geht, wenn der Sattel etwas weiter zurück gelegt wird. Ich wollte noch fragen, hab's dann aber vergessen.


Ja, ich würde mich auch erst einmal mit Filz draufkleben o.ä. versuchen, bevor ich direkt an den Baum rangehe und den kürze. Woher hast Du das Filzzeugs denn? Ist es Echtwollfilz? Plattenweise? Oder hast Du einfach nur ein "Filzpad" o.ä. gekauft und zerstückelt?

Ich bin ja eigentlich mit meinem ROC super zufrieden. Aaaaaber: er ist mit dem Trekker 'n Tucken besser i.S.v. "freier" gegangen. Ein paar cm kürzer und ich habe realistische Hoffnung, dass die Länge dann kein Problem mehr macht.

Ich werde dann mal berichten. Wird aber dauern; ich bin derzeit verletzt und auf Krücken unterwegs und kann wirklich gar nichts machen und habe leider eine mehrwöchige Rekonvaleszenz vor mir :roll:

Danke für den interessanten Erfahrungsaustausch!
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
diala
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 87
Registriert seit: Sonntag 2. August 2009, 15:45
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 21 09:17

Beitragvon diala » Donnerstag 21. Juni 2018, 09:17

sundance hat geschrieben: Woher hast Du das Filzzeugs denn? Ist es Echtwollfilz? Plattenweise? Oder hast Du einfach nur ein "Filzpad" o.ä. gekauft und zerstückelt?

ich habe vor Jahrzehnten mal ein Filzpad geschenkt bekommen, das ich nie gebraucht habe. Das wurde jetzt geopfert...

das Problem mit den ungleichen Steigbügelriemen ist übrigens auch gelöst. Da nur ich das Pferd reite, habe ich Sicherheitsgurt-Band gekauft, auf die 2cm kürzer zusammengenäht, und innen am Fender eingelegt. Das Leder wellt nur minim, und man sieht von aussen nichts. Kann sein, dass ich das Leder noch mal in Wasser einlege, damit es sich beim Trocknen zusammenzieht, aber für den Moment funzt das problemlos.

Gute Besserung, sundance!

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3213
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal
Status:
Offline

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 21 12:11

Beitragvon sundance » Donnerstag 21. Juni 2018, 12:11

diala hat geschrieben:...Gute Besserung, sundance!


Danke! Es ist bestes Reitwetter draussen und ich humple mit 2 Krücken durch die Gegend und kann NIX machen :roll:


Ach ja, da war ja noch was: ich hatte nur nicht verstanden, warum die Fender ungleich lang sind???? Kannst Du nicht neue/andere Löcher reinstanzen? I-wie "verstehe" ich das Ganze aus der Ferne nicht so wirklich :oops:
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
diala
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 87
Registriert seit: Sonntag 2. August 2009, 15:45
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 21 15:55

Beitragvon diala » Donnerstag 21. Juni 2018, 15:55

nun, bei englischen Sätteln ist es ja üblich, dass man die Steigbügelriemen bei jedem grösseren Sattelputzen wechselt, weil der linke beim aufsteigen mehr belastet wird. Tut man das nicht, wird der immer länger, das Leder lebt ja. Wenn man Fender wechselt, kommt die Fleischseite nach aussen (macht nichts, aber das macht niemand).

Ich habe meinen RR gebraucht gekauft, Der linke Riemen ist so verzogen, dass zwischen allen Löchern ein paar mm mehr sind; das macht über die ganze Länge ein ganzes Loch plus ca. 2cm aus, wenn man die Riemen nebeneinander hält. Also, ein Loch kürzer schnallen: die verbleibende Differenz merkt man selber kaum, aber beim Pferd kommt sie an, weil der Sattel schief gezogen wird.

Würde ich nun neue, passende Löcher stanzen, sähe das so aus, der Riemen würde massivst geschwächt:
Bild

so sieht's nun aus: zuerst den Steigbügel mit dem Band am Sattel aufhängen, vernähen, und danach den Fender drüber einziehen
Bild

das Gewicht ist nun voll auf dem Band, das Leder ist entlastet, und die Bügel gleich lang. Von aussen sieht man nichts.
Bild

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3213
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal
Status:
Offline

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 21 19:26

Beitragvon sundance » Donnerstag 21. Juni 2018, 19:26

diala hat geschrieben:nun, bei englischen Sätteln ist es ja üblich, dass man die Steigbügelriemen bei jedem grösseren Sattelputzen wechselt, weil der linke beim aufsteigen mehr belastet wird. Tut man das nicht, wird der immer länger, das Leder lebt ja....


das ist schon klar. Aber warum hast Du dann nicht bds. ganz neue Löcher gestanzt? Oder wäre das dann auch nicht ausgegangen? Bzw. immer noch zu instabil?

Ist Dein Fender aus einem Stück? Manchmal ist es ja so, dass das Beinleder ein stück ist und das "Lochleder" ein zweites Stück; die beiden sind dann über Nieten miteinander verbunden. In dem Fall hättest Du ja einfach nur das Lederstück für den Buckle erneuern (lassen) können.

Wobei die Lösung mit dem Gurt ist auch prima!

Fleischseite aussen wäre mir piep-schnurz-egal :mrgreen:

Du bist ja der totale Bastler! Die Oakfield-Sattel-Packtaschen-Geschichte ist auch von Dir?
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
diala
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 87
Registriert seit: Sonntag 2. August 2009, 15:45
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 21 21:09

Beitragvon diala » Donnerstag 21. Juni 2018, 21:09

sundance hat geschrieben:
Du bist ja der totale Bastler! Die Oakfield-Sattel-Packtaschen-Geschichte ist auch von Dir?

ja... :P
es gibt wenig, was ich so brauche, wie ich's gekauft habe... man kann das meiste noch verbessern oder adaptieren! :lol:

Benutzeravatar
sundance
Moderator||Moderatorin
Moderator||Moderatorin
Beiträge: 3213
Registriert seit: Mittwoch 6. Oktober 2004, 20:14
Hat sich bedankt: 10 Mal
Danksagung erhalten: 28 Mal
Status:
Offline

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 22 07:10

Beitragvon sundance » Freitag 22. Juni 2018, 07:10

ich habe mir die Oakfield-Bastelei angesehen und war von dem Sattel ganz angetan. Aber Du scheinst den nicht mehr zu nutzen?
Es gibt Pferdemenschen und Menschen mit Pferden

Benutzeravatar
diala
Super Poster
Super Poster
Beiträge: 87
Registriert seit: Sonntag 2. August 2009, 15:45
Status:
Offline
Kontaktdaten:

Re: prestige trekker langzeiterfahrungen..

Jun 2018 22 12:36

Beitragvon diala » Freitag 22. Juni 2018, 12:36

der Sattel passt auf meine mittlere Stute. Als ich die älteste pensioniert habe, wurde ihr Sattel (mein Lieblingssattel) frei, und der passt ihr sogar noch besser.